Ein Konzert des Jüdischen Museum Hohenems mit Daniel Kahn, Jake Shulman-Ment und Christian Dawid
Daniel Kahn ist wieder Gast des Jüdischen Museums Hohenems. Nach seinen umjubelten Konzerten im Salomon Sulzer Saal in Hohenems kommt er nun nach Bludenz in die Remise. Mit Umru (unrest, Unruhe) beschließt der in Detroit geborene und in Hamburg lebende Songwriter und jiddische Troubadour Daniel Kahn seine Trilogie – die mit seinem Soloalbum Word Beggar 2021 begann, mit The Building 2023 im Duo mit dem legendären New Yorker Fiddler Jake Shulman-Ment fortgesetzt wurde, und nun im Trio mit dem langjährigen Painted-Bird Weggefährten Christian Dawid (Klarinetten, Saxophon und Perkussion) ihren spektakulären Abschluss findet. Daniel Kahns Aufruf zu einer „Radical Yiddish Autonomy“ spielt mit traditionellen wie zeitgenössischen Liedern und musikalischen Ausdrucksformen, Eigenkompositionen, Wiederentdeckungen und Neuinterpretationen. Kahn übersetzt Tom Waits, Leonard Cohen, Stephen Foster oder Georg Kreisler ins Jiddische. Und im Konzert überrascht er darüber hinaus mit hellsichtigen musikalischen Kommentaren, ob zu Gaza, zur Deportation mexikanischer Arbeiter aus den USA oder zum russischen Angriff auf die Ukraine. Vom tanzfieberischen Klezmer bis zu apokalyptisch anmutendem Jazz, von
...
afficher plus
Ein Konzert des Jüdischen Museum Hohenems mit Daniel Kahn, Jake Shulman-Ment und Christian Dawid
Daniel Kahn ist wieder Gast des Jüdischen Museums Hohenems. Nach seinen umjubelten Konzerten im Salomon Sulzer Saal in Hohenems kommt er nun nach Bludenz in die Remise. Mit Umru (unrest, Unruhe) beschließt der in Detroit geborene und in Hamburg lebende Songwriter und jiddische Troubadour Daniel Kahn seine Trilogie – die mit seinem Soloalbum Word Beggar 2021 begann, mit The Building 2023 im Duo mit dem legendären New Yorker Fiddler Jake Shulman-Ment fortgesetzt wurde, und nun im Trio mit dem langjährigen Painted-Bird Weggefährten Christian Dawid (Klarinetten, Saxophon und Perkussion) ihren spektakulären Abschluss findet. Daniel Kahns Aufruf zu einer „Radical Yiddish Autonomy“ spielt mit traditionellen wie zeitgenössischen Liedern und musikalischen Ausdrucksformen, Eigenkompositionen, Wiederentdeckungen und Neuinterpretationen. Kahn übersetzt Tom Waits, Leonard Cohen, Stephen Foster oder Georg Kreisler ins Jiddische. Und im Konzert überrascht er darüber hinaus mit hellsichtigen musikalischen Kommentaren, ob zu Gaza, zur Deportation mexikanischer Arbeiter aus den USA oder zum russischen Angriff auf die Ukraine. Vom tanzfieberischen Klezmer bis zu apokalyptisch anmutendem Jazz, von Groteske bis zum versöhnlichen Lagerfeuer vereint sein neues Programm Hymnen aus dem Niemandsland des Exils, die sich über alle Grenzen hinwegsetzen. Das neue Album „Umru“ ist auf Oriente Musik als CD und digital erschienen, als LP bei Flavoredtune in Kooperation mit Oriente.
afficher moins