Was als Totenmesse beginnt, wird schnell zu einem erbitterten Streit, als ein Ackermann am Sarg seiner jungen Frau den Tod selbst zur Rede stellt...
Dominik Wilgenbus‘ Kammerspiel nach dem bekannten Ackermann von Böhmen von Johannes von Tepl. Das Theaterstück von zeitloser Wucht erzählt von Liebe, Verlust und dem Recht auf Glück.
Guido Drell verkörpert den Ackermann als leidenschaftlich aufbegehrendes Individuum, dessen Schmerz fast körperlich greifbar wird. Ihm gegenüber steht Markus Beisl, der als unterkühlt-logischer Tod mit erschütternder Ruhe die Unausweichlichkeit des Schicksals repräsentiert. Eine Sopranstimme macht die Präsenz der verstorbenen Margaretha spürbar, während die Orgel klanglich die Brücke zwischen dem Diesseits und dem Jenseits schlägt.
Wir beginnen am 18. Juni um 18:30 Uhr mit einer Stückeinführung von Dominik Wilgenbus selbst im Pfarrgarten von St. Emmeram. Um 19:30 Uhr wechseln wir gemeinsam auf die Westempore der Basilika zur Totenmesse.