Jul

15

Wednesday

(Un)freiwillige Reisen von Jüdinnen und Juden im Spätmittela

im Rahmen der Europäischen Sommeruniversität für Jüdische Studien 

Der Vortrag untersucht für den Zeitraum des 13. und 15. Jahrhunderts die Mobilität jüdischer Männer und Frauen jenseits von Vertreibung und Flucht: Welche Motivationen und Gründe bewegten – im wahrsten Sinn des Wortes – Jüdinnen und Juden, sich auf oft gefährliche Fahrten und Reisen zu begeben? Welchen obrigkeitlichen und innerjüdischen Einschränkungen waren sie unterworfen? Und wie lässt sich Unterwegssein von Migration und Flucht abgrenzen? Auf der Basis von christlichen und jüdischen Quellen und mit einem besonderen Fokus auf Frauen wird die Rekonstruktion einer höchst mobilen Zeit versucht.  

PD Dr. Martha Keil studierte Geschichte und Judaistik in Wien und Berlin und erhielt 2007 die Venia legendi für Österreichische Geschichte an der Universität Wien. Als Senior Scientist am Institut für Österreichische Geschichtsforschung der Universität Wien war sie von 2004 bis 2026 auch wissenschaftliche Leiterin des Instituts für jüdische Geschichte Österreichs (St. Pölten). Seit 2023 steht sie der Gedenk- und Kulturstätte Ehemalige Synagoge St. Pölten als wissenschaftliche Kuratorin vor. Ihre Forschungen, Publikationen und Ausstellungen widmen sich der jüdischen Alltags- und Kulturgeschichte und den

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im Rahmen der Europäischen Sommeruniversität für Jüdische Studien 

Der Vortrag untersucht für den Zeitraum des 13. und 15. Jahrhunderts die Mobilität jüdischer Männer und Frauen jenseits von Vertreibung und Flucht: Welche Motivationen und Gründe bewegten – im wahrsten Sinn des Wortes – Jüdinnen und Juden, sich auf oft gefährliche Fahrten und Reisen zu begeben? Welchen obrigkeitlichen und innerjüdischen Einschränkungen waren sie unterworfen? Und wie lässt sich Unterwegssein von Migration und Flucht abgrenzen? Auf der Basis von christlichen und jüdischen Quellen und mit einem besonderen Fokus auf Frauen wird die Rekonstruktion einer höchst mobilen Zeit versucht.  

PD Dr. Martha Keil studierte Geschichte und Judaistik in Wien und Berlin und erhielt 2007 die Venia legendi für Österreichische Geschichte an der Universität Wien. Als Senior Scientist am Institut für Österreichische Geschichtsforschung der Universität Wien war sie von 2004 bis 2026 auch wissenschaftliche Leiterin des Instituts für jüdische Geschichte Österreichs (St. Pölten). Seit 2023 steht sie der Gedenk- und Kulturstätte Ehemalige Synagoge St. Pölten als wissenschaftliche Kuratorin vor. Ihre Forschungen, Publikationen und Ausstellungen widmen sich der jüdischen Alltags- und Kulturgeschichte und den Lebenswelten jüdischer Frauen in der Vormoderne sowie der jüdischen Geschichte und Gedenkkultur Österreichs. 2025 erhielt sie den renommierten Wilhelm Hartel-Preis der Österr. Akademie der Wissenschaften.

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Total: XX.XX CHF

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Location:

Salomon Sulzer Saal, Schweizerstrasse 31, Hohenems, AT

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(Un)freiwillige Reisen von Jüdinnen und Juden im Spätmittela is organised by: