Das Linzer Filmfestival Crossing Europe (28.4. – 3.5. 2026) gehört inzwischen nicht nur in Österreich zu den interessantesten Veranstaltungen dieser Art. Mit seinem Fokus auf jungen europäischen Autorenfilmer:innen zeigt Crossing Europe mit seiner konsequenten Programmierung immer wieder formal wie inhaltlich gleichermaßen aufregende und ungewöhnliche Filme. Aus dem letztjährigen Programm zeigt der Spielboden das vielfach preisgekrönte norwegische Spielfilmdebüt "Loveable" und den deutschen Dokumentarfilm "Die Möllner Briefe", der aus der Sicht der Opfer ihren Umgang mit den Traumata des rassistischen Brandanschlags von Mölln im Jahr 1992 und den Kampf mit den Behörden schildert. Aus dem heurigen Programm wurden Jola Wieczoreks beim Max Ophüls Preis preisgekrönter Dokumentarfilm "Die noch unbekannten Tage" und Kilian Fernando Friedrichs Spielfilm "Ich verstehe Ihren Unmut" ausgewählt.
Ich verstehe Ihren Unmut
Heike (59) arbeitet als Objektleiterin in einer Reinigungsfirma und vermittelt täglich zwischen Kundinnen, Unternehmensleitung und Reinigungspersonal. Sie hat versucht, einen nicht offiziell angemeldeten Arbeiter eines Subunternehmers abzuwerben und damit gegen die Vorschriften verstoßen. Nun droht der Subunternehmer, die Zusammenarbeit einzustellen, wenn Heike ihm nicht
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Das Linzer Filmfestival Crossing Europe (28.4. – 3.5. 2026) gehört inzwischen nicht nur in Österreich zu den interessantesten Veranstaltungen dieser Art. Mit seinem Fokus auf jungen europäischen Autorenfilmer:innen zeigt Crossing Europe mit seiner konsequenten Programmierung immer wieder formal wie inhaltlich gleichermaßen aufregende und ungewöhnliche Filme. Aus dem letztjährigen Programm zeigt der Spielboden das vielfach preisgekrönte norwegische Spielfilmdebüt "Loveable" und den deutschen Dokumentarfilm "Die Möllner Briefe", der aus der Sicht der Opfer ihren Umgang mit den Traumata des rassistischen Brandanschlags von Mölln im Jahr 1992 und den Kampf mit den Behörden schildert. Aus dem heurigen Programm wurden Jola Wieczoreks beim Max Ophüls Preis preisgekrönter Dokumentarfilm "Die noch unbekannten Tage" und Kilian Fernando Friedrichs Spielfilm "Ich verstehe Ihren Unmut" ausgewählt.
Ich verstehe Ihren Unmut
Heike (59) arbeitet als Objektleiterin in einer Reinigungsfirma und vermittelt täglich zwischen Kundinnen, Unternehmensleitung und Reinigungspersonal. Sie hat versucht, einen nicht offiziell angemeldeten Arbeiter eines Subunternehmers abzuwerben und damit gegen die Vorschriften verstoßen. Nun droht der Subunternehmer, die Zusammenarbeit einzustellen, wenn Heike ihm nicht mehr Arbeitsstunden und Einnahmen zusichert. Um diesen Forderungen nachzukommen, muss sie einen ihrer eigenen Mitarbeiter entlassen – einen Kollegen, den ihre Freundin Taja sehr schätzt. Heike gerät zunehmend in einen Konflikt zwischen ihrer Verantwortung für die eigenen Mitarbeiterinnen und den Bedingungen der Arbeitswelt im Niedriglohnsektor.
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