Die Veranstaltung "Auf die Plätze – Zukunft – los! Gehirn-Computer-Schnittstellen und Gedankensteuerung durch KI: Ein Diskussionsspiel" beschäftigt sich mit dem digitalen Patientenzwilling und dem Brain-Computer-Interface und deren Erfolgsaussichten an Hand der Chancen und Risiken der beiden Modelle.
Was ist das Brain-Computer-Interface (BCI)? Die BCI-Technologie erlaubt es, ohne Smartphone und via Gedankensteuerung auf Informationsdienste und KI in der Cloud zuzugreifen. BCIs werden gegenwärtig bereits im Bereich der Neuroprothetik eingesetzt, beispielsweise um Menschen mit schweren körperlichen Beeinträchtigungen oder Verletzungen zu behandeln und bei der Rehabilitation zu unterstützen.
Der digitale Patientenzwilling hingegen ist ein kompletter, digitaler Nachbau des eigenen Körpers mit allen wichtigen Organen. Dieser wird in Echtzeit mit Sensordaten aus dem physischen Körper versorgt und könnte anstatt des Ichs zum Arzt gehen, denn alles, was aktuell gesundheitlich im physischen Körper nicht optimal läuft, könnte auch im digitalen Zwilling beobachtet werden. Es könnten sogar Erfolgschancen verschiedener Therapieoptionen im Krankheitsfalle vorab am Zwilling getestet werden.
Als Experten sind geladen:
- Joachim Boldt (Medizinethiker mit Fokus auf eHealth sowie
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Die Veranstaltung "Auf die Plätze – Zukunft – los! Gehirn-Computer-Schnittstellen und Gedankensteuerung durch KI: Ein Diskussionsspiel" beschäftigt sich mit dem digitalen Patientenzwilling und dem Brain-Computer-Interface und deren Erfolgsaussichten an Hand der Chancen und Risiken der beiden Modelle.
Was ist das Brain-Computer-Interface (BCI)? Die BCI-Technologie erlaubt es, ohne Smartphone und via Gedankensteuerung auf Informationsdienste und KI in der Cloud zuzugreifen. BCIs werden gegenwärtig bereits im Bereich der Neuroprothetik eingesetzt, beispielsweise um Menschen mit schweren körperlichen Beeinträchtigungen oder Verletzungen zu behandeln und bei der Rehabilitation zu unterstützen.
Der digitale Patientenzwilling hingegen ist ein kompletter, digitaler Nachbau des eigenen Körpers mit allen wichtigen Organen. Dieser wird in Echtzeit mit Sensordaten aus dem physischen Körper versorgt und könnte anstatt des Ichs zum Arzt gehen, denn alles, was aktuell gesundheitlich im physischen Körper nicht optimal läuft, könnte auch im digitalen Zwilling beobachtet werden. Es könnten sogar Erfolgschancen verschiedener Therapieoptionen im Krankheitsfalle vorab am Zwilling getestet werden.
Als Experten sind geladen:
- Joachim Boldt (Medizinethiker mit Fokus auf eHealth sowie Fragen zur technologischen Verbesserung menschlicher Fähigkeiten, Freiburg)
- Michael von Wagner (Ärztlicher Leiter der Stabstelle Medizinische Informationssysteme und Digitalisierung, Uniklinikum Frankfurt)
- Florian Heidtke (Rechtswissenschaftler mit Fokus auf Datenschutz und neue Technologien)
- Keywan Sohrabi (Medizininformatiker mit Schwerpunkt angewandte eHealth-Technologien, Gießen)
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