Maria Lang gehörte mit Ute Aurand zu einer Gruppe von Studentinnen der Film- und Fernsehakademie Berlin, die in den 1980er Jahren eine neue experimentelle Filmsprache prägte. Damals entstanden ihre wichtigsten Filme Familiengruft – ein Liebesgedicht an meine Mutter (1982) und Zärtlichkeiten (1985) über lesbisches Leben in Berlin. Mit der Frage «Wer waren die ersten Frauen, die Filme in Deutschland machten?» gründeten Aurand und Lang den Filmarbeiterinnen-Abend im Kino Arsenal. 1991 ging Maria Lang aufs Land zu ihrer Mutter, die sich alleine nicht mehr zurechtfand und pflegte sie bis 2008. Dort entstanden weitere Filme gemeinsam mit Aurand. Maria Lang hinterliess ein schmales Œuvre sehr besonderer Filme, die Ute Aurand zusammen mit Langs Texte zum Film (2017) nach Zürich bringt.
https://videoex.ch/videoex/festival-2026/programm-2026/special-2
• Familiengruft – ein Liebesgedicht an meine Mutter (1982)
Ein sehr persönlicher Film über die Beziehung zur Mutter: zwischen Nähe, Konflikt und Fürsorge. Poetisch und fragmentarisch verbindet Lang familiäre Erinnerung mit einem zärtlichen, zugleich schonungslosen Blick auf Herkunft und Identität.
• Zärtlichkeiten (1985)
Ein leiser, beobachtender Film über lesbisches Leben in Berlin. Ohne
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Maria Lang gehörte mit Ute Aurand zu einer Gruppe von Studentinnen der Film- und Fernsehakademie Berlin, die in den 1980er Jahren eine neue experimentelle Filmsprache prägte. Damals entstanden ihre wichtigsten Filme Familiengruft – ein Liebesgedicht an meine Mutter (1982) und Zärtlichkeiten (1985) über lesbisches Leben in Berlin. Mit der Frage «Wer waren die ersten Frauen, die Filme in Deutschland machten?» gründeten Aurand und Lang den Filmarbeiterinnen-Abend im Kino Arsenal. 1991 ging Maria Lang aufs Land zu ihrer Mutter, die sich alleine nicht mehr zurechtfand und pflegte sie bis 2008. Dort entstanden weitere Filme gemeinsam mit Aurand. Maria Lang hinterliess ein schmales Œuvre sehr besonderer Filme, die Ute Aurand zusammen mit Langs Texte zum Film (2017) nach Zürich bringt.
https://videoex.ch/videoex/festival-2026/programm-2026/special-2
• Familiengruft – ein Liebesgedicht an meine Mutter (1982)
Ein sehr persönlicher Film über die Beziehung zur Mutter: zwischen Nähe, Konflikt und Fürsorge. Poetisch und fragmentarisch verbindet Lang familiäre Erinnerung mit einem zärtlichen, zugleich schonungslosen Blick auf Herkunft und Identität.
• Zärtlichkeiten (1985)
Ein leiser, beobachtender Film über lesbisches Leben in Berlin. Ohne dramatische Zuspitzung zeigt er Alltag, Körperlichkeit und Intimität – und schafft damit ein seltenes, authentisches Bild queerer Existenz in den 1980er-Jahren.
• video nachrichten Nr. 3: Ich sitze in der Küche und erkläre
Eine Art filmischer Brief: direkt, reflektierend aus einer Berliner Küche der 1990er.
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