Kurt Hirschfelds Biographie ist die exemplarische Geschichte eines engagierten Menschen des 20. Jahrhunderts. Geboren in einer religiösen Familie deutscher Juden, begann er sich schon in jungen Jahren mit Literatur zu beschäftigen. Anfang der dreissiger Jahre machte er sich in Deutschland einen Namen als Dramaturg. Als Kommunist und Jude, musste er vor den Nazis flüchten, wurde aber in der Schweiz zurückgewiesen.
Er ging nach Moskau, wo er bei der Theaterlegende Meyerhold arbeiten konnte, und für die Neue Zürcher Zeitung Theaterkritiken schrieb. Als Stalin begann Hirschfelds Kameraden zu verfolgen und ermorden, flüchtete er aus der Sowjetunion. Mit viel Glück kam er wieder nach Zürich, wo er mit Unterstützung seiner mutigen Zürcher Freunde, Dramaturg am Schauspielhaus wurde.