Manager:in, Vater, Partner:in, verlässliche Arbeitskraft, Gastgeber:in, Problemlöser:in. Tag für Tag wechseln die Hüte. Der eine passt perfekt, der andere ist eng und drückt. Unter dem einen wird sich versteckt, mit dem anderen muss funktioniert werden.
Die eigene Identität wird über das definiert, was geleistet wird. Doch was bleibt übrig, wenn der Trubel schweigt und alle Hüte an der Garderobe hängen?
Welcher Hut wird nur noch aus Gewohnheit getragen – und welcher drückt schon lange?
Wer bleibt, wenn niemandem etwas bewiesen werden muss und keine Leistung erforderlich ist?
Welcher Hut drückt aktuell am meisten? Und warum fällt es so schwer, ihn einfach mal an die Garderobe zu hängen?
Braucht es neue Grenzen? Wie lässt sich im Alltag wieder mehr Raum für das eigentliche Ich schaffen?
Ein Austausch für alle, die im Alltag viele Hüte tragen – ob im Beruf, in der Familie oder im Ehrenamt – und sich fragen, wo sie selbst dabei bleiben.