May

29

Friday

Die ganze Welt war einmal…

Die ganze Welt war einmal… Altes Pfandhaus, Kartäuserwall 20, 50678 Köln Tickets

Credits: zamus/Good Enough Studio

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Altes Pfandhaus, Köln (DE)

Brosse Consort
Irene Klein, Brian Franklin, Katharina Schlegel, Hermann Hickethier, Heike Johanna Lindner – Viola da gamba
Kai Wessel – Sprache und Komposition

Musikalische Reflexionen zu Szenen und Themen aus John Miltons „Paradise Lost“

„Die ganze Welt war einmal … Paradies“. In der altenglischen Besetzung mit fünf Gamben spürt das Brosse Consort zentralen Themen aus John Miltons „Paradise Lost“ in Kompositionen aus seiner Epoche und früheren Dekaden nach. Stücke von Anthony Holborne, in denen es um Hoffnung und Trauer geht, spiegeln die Gefühlswelt der verführten Menschen nach dem Genuss der verbotenen Frucht wider. Ein Canzonen-Thema von John Ward, das in der tiefsten Stimme beginnt, kann in der Verknüpfung mit den Sehnsuchtsmotiven der Oberstimmen symbolisch für die symbiotische Liebesbeziehung zwischen Adam und Eva stehen. Das eingangs angeführte Zitat von Else Lasker-Schüler gehört zu den Auszügen aus ihrem Gedicht „Paradiese“, die Kai Wessel zur Grundlage von „Erlichtung“ wählte, einer eigens für dieses Programm entstehenden Komposition für Sprecher und Gambenquintett. Am Ende steht eine bezaubernde musikalische Vision Holbornes: „Paradizo“.

Kai Wessel: "Erlichtung" für Gambenquintett und Sprecher ad libitum (2026, UA), Musik für Gambenconsort von

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Brosse Consort
Irene Klein, Brian Franklin, Katharina Schlegel, Hermann Hickethier, Heike Johanna Lindner – Viola da gamba
Kai Wessel – Sprache und Komposition

Musikalische Reflexionen zu Szenen und Themen aus John Miltons „Paradise Lost“

„Die ganze Welt war einmal … Paradies“. In der altenglischen Besetzung mit fünf Gamben spürt das Brosse Consort zentralen Themen aus John Miltons „Paradise Lost“ in Kompositionen aus seiner Epoche und früheren Dekaden nach. Stücke von Anthony Holborne, in denen es um Hoffnung und Trauer geht, spiegeln die Gefühlswelt der verführten Menschen nach dem Genuss der verbotenen Frucht wider. Ein Canzonen-Thema von John Ward, das in der tiefsten Stimme beginnt, kann in der Verknüpfung mit den Sehnsuchtsmotiven der Oberstimmen symbolisch für die symbiotische Liebesbeziehung zwischen Adam und Eva stehen. Das eingangs angeführte Zitat von Else Lasker-Schüler gehört zu den Auszügen aus ihrem Gedicht „Paradiese“, die Kai Wessel zur Grundlage von „Erlichtung“ wählte, einer eigens für dieses Programm entstehenden Komposition für Sprecher und Gambenquintett. Am Ende steht eine bezaubernde musikalische Vision Holbornes: „Paradizo“.

Kai Wessel: "Erlichtung" für Gambenquintett und Sprecher ad libitum (2026, UA), Musik für Gambenconsort von Anthony Holborne, Michael East, John Ward, Luca Marenzio und Tomás Luis de Victoria sowie Zitate aus John Miltons „Paradise Lost”

Konzerteinführung 19:10

Einzelticket: 22/14 €
Je zzgl. VVK-Gebühren

Instagram: zamus_koeln
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YouTube: zamus: zentrum für alte musik
www.zamusfestival.de

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Event organiser

zamus: zentrum für alte Musik / KGAM e.V.

Presale

Tickets online über zamusfestival.de und zamus.de, telefonisch über +49 221 9874 38 21 (Mo, Mi, Fr 10:00–14:00 Uhr) sowie vor Ort an der Theaterkasse Neumarkt (Mo–Sa 10:00–18:30 Uhr, +49 221 42 07 6000 oder über tickets@theaterkasse-neumarkt.de)

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Location:

Altes Pfandhaus, Kartäuserwall 20, Köln, DE

Event organiser

Die ganze Welt war einmal… is organised by:

zamus: zentrum für alte Musik / KGAM e.V.