Die durchschnittliche Person in der Schweiz schläft rund sieben Stunden pro Nacht – über ein Leben hinweg summiert sich das auf etwa fünfundzwanzig Jahre. Und doch gehört die Nacht nicht nur dem Schlaf. Sie ist Zeit des Feierns und der Arbeit, des Lesens und des Wachliegens, des Denkens ohne Ablenkung.
Wie klingt die Nacht? Und wie der Tag? Dieses Konzert folgt den Übergängen: dem langsamen Verschwinden des Lichts, dem Moment, in dem Vertrautes sich verwandelt. Mit der Dämmerung verschieben sich Stimmungen, Konturen lösen sich auf, und das Helle trägt bereits den Schatten in sich. Besonders die langen Sommertage und die offenen, schwebenden Nächte entfalten dabei ihre eigene Anziehungskraft.
In Werken von William Byrd, Max Reger, Laura Jēkabsone und Heinrich von Herzogenberg erkundet das Vokalensemble Zürich West die Klangfarben von Tag und Nacht – und die feinen Übergänge dazwischen.
Eintritt frei. Kollekte.