ALEXANDER GLASUNOW (1865–1936)
Rêverie orientale für Klarinette und Streichquartett
JOHANNES BRAHMS (1833–1897)
Klarinettenquintett in h‑Moll op. 115
***
AUSGEWÄHLTE KLEZMER- UND ARABISCHE STÜCKE
SOUNDEUM CHAMBER ENSEMBLE & Special Guests:
ELI KARANFILOVA | Viola
ALBERTO CULMONE | Klarinette
Ein Instrument, viele Welten: Die Klarinette – Grenzgängerin zwischen europäischer Kunstmusik, Klezmer und arabischer Musik – steht im Zentrum dieses facettenreichen Konzertabends, für den wir den international bekannten jungen Klarinettisten Alberto Culmone und Eli Karanfilova, die Solo-Bratschistin des Orchestre de Chambre de Lausanne, engagieren konnten.
Mit der wunderschönen „Rêverie Orientale“ von Alexander Glasunow eröffnet sich der Klangraum des 19. Jahrhunderts, in dem der „Orient“ zur Projektionsfläche musikalischer Sehnsucht wird. Das späte Klarinettenquintett op. 115 von Johannes Brahms hingegen ist Musik gewordene Wehmut – ein inniger Abgesang der Spätromantik, durchzogen von melancholischer Tiefe und zarter Erinnerung. Anklänge an ungarische Volksmusik öffnen auch hier den Raum Richtung Osten. Ausgewählte Klezmer- und arabische Stücke schlagen schließlich den Bogen zur musikalischen Gegenwart lebendiger Traditionen: Musik zwischen
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ALEXANDER GLASUNOW (1865–1936)
Rêverie orientale für Klarinette und Streichquartett
JOHANNES BRAHMS (1833–1897)
Klarinettenquintett in h‑Moll op. 115
***
AUSGEWÄHLTE KLEZMER- UND ARABISCHE STÜCKE
SOUNDEUM CHAMBER ENSEMBLE & Special Guests:
ELI KARANFILOVA | Viola
ALBERTO CULMONE | Klarinette
Ein Instrument, viele Welten: Die Klarinette – Grenzgängerin zwischen europäischer Kunstmusik, Klezmer und arabischer Musik – steht im Zentrum dieses facettenreichen Konzertabends, für den wir den international bekannten jungen Klarinettisten Alberto Culmone und Eli Karanfilova, die Solo-Bratschistin des Orchestre de Chambre de Lausanne, engagieren konnten.
Mit der wunderschönen „Rêverie Orientale“ von Alexander Glasunow eröffnet sich der Klangraum des 19. Jahrhunderts, in dem der „Orient“ zur Projektionsfläche musikalischer Sehnsucht wird. Das späte Klarinettenquintett op. 115 von Johannes Brahms hingegen ist Musik gewordene Wehmut – ein inniger Abgesang der Spätromantik, durchzogen von melancholischer Tiefe und zarter Erinnerung. Anklänge an ungarische Volksmusik öffnen auch hier den Raum Richtung Osten. Ausgewählte Klezmer- und arabische Stücke schlagen schließlich den Bogen zur musikalischen Gegenwart lebendiger Traditionen: Musik zwischen überschäumender Lebensfreude und schmerzlicher Sehnsucht. Ein Abend voller Klangfarben, Emotionen und überraschender kultureller Verbindungen – getragen vom warmen, wandlungsfähigen Ton der Klarinette.
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