schwebend | ausdrucksstark | sehnsuchstvoll
In seinem fulminanten Abschlusskonzert des Zuger Klassik Abo 2026 / 27 widmet sich die Zuger Sinfonietta unter der Leitung von Chefdirigent Daniel Huppert drei Meisterwerken, die überraschen und auf ihre Weise an Vielfalt und Tiefe kaum zu überbieten sind.
Den Auftakt bildet Frederick Delius’ «La Calinda» mit Anklängen an afroamerikanische Musiktraditionen. Es handelt sich um einen verführerischen Tanz aus der Oper «Koanga» im Kontext von Voodoo-Ritualen. Delius scheiterte jahrelang mit der Oper an britischen Theatern, da sie als zu exotisch und anspruchsvoll galt. Die Uraufführung fand schliesslich 1904 in Wuppertal statt und stiess auf ein wohlwollendes Publikum.
Sergej Prokofjews Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 D-Dur op. 19, verbindet lyrische und melancholische Elemente mit rhythmisch lebhaften Passagen. Es ist ein Werk voller Jugendkraft und experimentellen Klangfarben. Ein Höhepunkt des Abends wird fraglos der Dialog zwischen der renommierten südkoreanischen Geigerin Soyoung Yoon und dem Orchester sein.
Den Abschluss bildet Robert Schumanns Sinfonie Nr. 1 B-Dur op. 38 «Frühlingssymphonie», die 1841 inmitten eines kreativen Schubs nach seiner Hochzeit mit Clara Wieck entstand. Schumanns strahlende Melodien und
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schwebend | ausdrucksstark | sehnsuchstvoll
In seinem fulminanten Abschlusskonzert des Zuger Klassik Abo 2026 / 27 widmet sich die Zuger Sinfonietta unter der Leitung von Chefdirigent Daniel Huppert drei Meisterwerken, die überraschen und auf ihre Weise an Vielfalt und Tiefe kaum zu überbieten sind.
Den Auftakt bildet Frederick Delius’ «La Calinda» mit Anklängen an afroamerikanische Musiktraditionen. Es handelt sich um einen verführerischen Tanz aus der Oper «Koanga» im Kontext von Voodoo-Ritualen. Delius scheiterte jahrelang mit der Oper an britischen Theatern, da sie als zu exotisch und anspruchsvoll galt. Die Uraufführung fand schliesslich 1904 in Wuppertal statt und stiess auf ein wohlwollendes Publikum.
Sergej Prokofjews Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 D-Dur op. 19, verbindet lyrische und melancholische Elemente mit rhythmisch lebhaften Passagen. Es ist ein Werk voller Jugendkraft und experimentellen Klangfarben. Ein Höhepunkt des Abends wird fraglos der Dialog zwischen der renommierten südkoreanischen Geigerin Soyoung Yoon und dem Orchester sein.
Den Abschluss bildet Robert Schumanns Sinfonie Nr. 1 B-Dur op. 38 «Frühlingssymphonie», die 1841 inmitten eines kreativen Schubs nach seiner Hochzeit mit Clara Wieck entstand. Schumanns strahlende Melodien und dynamische Energie verkörpern die Hoffnung und den Aufbruch des neuen Frühlings nach einem langen Winter.
Programm
Frederick Delius (1862–1934)«La Calinda» (Tanz aus der Oper «Koanga»)
Sergej Prokofjew (1891–1953)Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 D-Dur op. 19
Robert Schumann (1810–1856)Sinfonie Nr. 1 B-Dur op. 38 «Frühlingssymphonie»
16:15 Uhr | Einführung
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