Camerata Bern Kammerensemble
Steven Isserlis Violoncello
Felix Mendelssohn Bartholdy Streichersinfonie Nr. 10 h-Moll, MWV N 10
John Tavener «Eternal Memory»
Olli Mustonen Partita für Cello und Streicher (Uraufführung)
- Pause -
Pjotr Iljitsch Tschaikowsky Streichsextett d-Moll, op. 70 «Souvenir de Florence», Fassung für Streichorchester
Stretta Concerts lässt die Saison ausklingen, wie sie begonnen hat: mit einem Schweizer Kammerorchester, einem herausragenden Solisten – und mit Mendelssohn auf dem Programm. Die Streichersinfonie Nr. 10 komponierte er im Alter von nur 14 Jahren während seiner Ausbildung bei Carl Zelter. Dessen konservative musikalische Ausrichtung zeigt sich deutlich in Form und Stil des Werkes; die Streichsinfonien von Carl Philipp Emanuel Bach dienten unverkennbar als Vorbild, und die langsame Einleitung erinnert an Haydn. Der darauffolgende dramatische Impetus trägt aber unverkennbar Mendelssohns Handschrift.
Um Erinnerungen geht es auch in dem Streichsextett «Souvenir de Florence» von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky und in «Eternal Memory» von John Taverner. Tschaikowsky schrieb sein Sextett in glücklicher Erinnerung an den produktiven Aufenthalt in der toskanischen Hauptstadt während des– wie er selbst sagte – wunderschönen Sommers 1890. Weitaus
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Camerata Bern Kammerensemble
Steven Isserlis Violoncello
Felix Mendelssohn Bartholdy Streichersinfonie Nr. 10 h-Moll, MWV N 10
John Tavener «Eternal Memory»
Olli Mustonen Partita für Cello und Streicher (Uraufführung)
- Pause -
Pjotr Iljitsch Tschaikowsky Streichsextett d-Moll, op. 70 «Souvenir de Florence», Fassung für Streichorchester
Stretta Concerts lässt die Saison ausklingen, wie sie begonnen hat: mit einem Schweizer Kammerorchester, einem herausragenden Solisten – und mit Mendelssohn auf dem Programm. Die Streichersinfonie Nr. 10 komponierte er im Alter von nur 14 Jahren während seiner Ausbildung bei Carl Zelter. Dessen konservative musikalische Ausrichtung zeigt sich deutlich in Form und Stil des Werkes; die Streichsinfonien von Carl Philipp Emanuel Bach dienten unverkennbar als Vorbild, und die langsame Einleitung erinnert an Haydn. Der darauffolgende dramatische Impetus trägt aber unverkennbar Mendelssohns Handschrift.
Um Erinnerungen geht es auch in dem Streichsextett «Souvenir de Florence» von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky und in «Eternal Memory» von John Taverner. Tschaikowsky schrieb sein Sextett in glücklicher Erinnerung an den produktiven Aufenthalt in der toskanischen Hauptstadt während des– wie er selbst sagte – wunderschönen Sommers 1890. Weitaus düsterer ist dagegen die Erinnerung, die Taverner heraufbeschwört: Das von Streichern begleitete Cello wird zum klagenden Denkmal für den Tod und das verlorene Paradies. Ergänzt wird das Programm durch ein neues Werk für Cello und Streicher vom finnischen Komponisten, Dirigenten und Pianisten Olli Mustonen. Den Solopart übernimmt Steven Isserlis, den mit Mustonen eine über dreissigjährige musikalische Partnerschaft verbindet.
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