Erneuerer | Tradition | preisgekrönt
Die Zuger Sinfonietta eröffnet die Saison mit «Entr’acte» der Pulitzer-Preisträgerin Caroline Shaw unter der Leitung von Chefdirigent Daniel Huppert. In Auseinandersetzung mit Joseph Haydns letztem Streichquartett überführt Shaw dessen Klangwelt in eine eigenständige, zeitgenössische Tonsprache. Dabei entstehen überraschende Brüche und klangliche Verschiebungen, die das Vertraute in neuem Licht erscheinen lassen.
Auch Richard Strauss zeigt sich als Erneuerer: Sein erstes Hornkonzert, mit nur 18 Jahren komponiert, ist noch der Klassik verpflichtet, weist jedoch bereits über sie hinaus. Virtuose Passagen und weit gespannte Melodiebögen verleihen dem Werk Frische und Ausdruckskraft. Pascal Deuber, der Gewinner des renommierten ARD-Wettbewerbs, bekannt für seine markanten, freien Interpretationen, verleiht dem Konzert zusätzliche Strahlkraft.
Antonín Dvořáks 6. Sinfonie entstand in einer Phase der künstlerischen Verdichtung und Neuorientierung. Im Dialog mit der deutschen Tradition, insbesondere mit Johannes Brahms,
entwickelt er eine Musik, die Einflüsse aufnimmt und zugleich unverkennbar seine eigene Handschrift trägt. Rhythmische Vitalität, böhmische Klangfarben und eine klare formale Gestaltung verbinden sich zu einem Werk von grosser
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Erneuerer | Tradition | preisgekrönt
Die Zuger Sinfonietta eröffnet die Saison mit «Entr’acte» der Pulitzer-Preisträgerin Caroline Shaw unter der Leitung von Chefdirigent Daniel Huppert. In Auseinandersetzung mit Joseph Haydns letztem Streichquartett überführt Shaw dessen Klangwelt in eine eigenständige, zeitgenössische Tonsprache. Dabei entstehen überraschende Brüche und klangliche Verschiebungen, die das Vertraute in neuem Licht erscheinen lassen.
Auch Richard Strauss zeigt sich als Erneuerer: Sein erstes Hornkonzert, mit nur 18 Jahren komponiert, ist noch der Klassik verpflichtet, weist jedoch bereits über sie hinaus. Virtuose Passagen und weit gespannte Melodiebögen verleihen dem Werk Frische und Ausdruckskraft. Pascal Deuber, der Gewinner des renommierten ARD-Wettbewerbs, bekannt für seine markanten, freien Interpretationen, verleiht dem Konzert zusätzliche Strahlkraft.
Antonín Dvořáks 6. Sinfonie entstand in einer Phase der künstlerischen Verdichtung und Neuorientierung. Im Dialog mit der deutschen Tradition, insbesondere mit Johannes Brahms,
entwickelt er eine Musik, die Einflüsse aufnimmt und zugleich unverkennbar seine eigene Handschrift trägt. Rhythmische Vitalität, böhmische Klangfarben und eine klare formale Gestaltung verbinden sich zu einem Werk von grosser Geschlossenheit und Energie.
Programm
Caroline Shaw (*1982) «Entr’acte»
Richard Strauss (1864–1949) Hornkonzert Nr. 1 Es-Dur op. 11
Antonín Dvorák (1841–1905) Sinfonie Nr. 6 D-Dur op. 60
Dauer: ca. 100 Min. inkl. Pause
Alter: 12+
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