Menschen sprechen offen, differenziert und ohne Wertung über ihre persönlichen Erfahrungen mit psychoaktiven Substanzen.
Was bedeutet es wirklich, Substanzen zu konsumieren – im Alltag, im Verborgenen, mit Freude oder mit Ambivalenz? substanzielles.ch – Mit-Initiatorin und Mit-Organisatorin des Festivals – gibt Menschen eine Stimme, die über ihre persönlichen Erfahrungen mit psychoaktiven Substanzen sprechen: offen, differenziert und ohne Wertung.
An vier Bildschirmen mit je zwei Kopfhörern können Besucher:innen während der gesamten Festivaldauer in diese Geschichten eintauchen – drei Stationen auf Deutsch, eine auf Französisch. Suchtmediziner:innen und Dealer:innen, Nationalrät:innen und Buschauffeure, Primarlehrerinnen und Osteopathen, Psychiater:innen und IV-Rentnerinnen: Die Porträts zeigen, wie quer durch alle Berufs- und Bevölkerungsschichten Menschen konsumieren – aus Neugier, aus Lust am Rausch, zur Entspannung, zur Selbstmedikation, als Teil des sozialen Lebens oder auf der Suche nach Heilung. Die Motivationen sind so verschieden wie die Menschen selbst – und haben wenig gemein mit den Klischees, die den öffentlichen Diskurs prägen.
Die Hörstation lädt ein zum Innehalten, Zuhören und Perspektivenwechsel.
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