Susanne Abed-Navandi ist Cembalistin, Musiklehrerin und Professorin an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien. Vor fünf Jahren hat sie sich dem Kabarett-Genre zugewandt und lebt seither in einer polyamorösen Beziehung zwischen Kabarett, Stand-up-Comedy und Alter Musik. In ihrem Programm «Rollen» spielt sie die Geschichte einer Bühnenfigur auf der Suche nach neuen Bühnen. Als ernste Figur sammelt sie Erfahrungen auf Comedy-Bühnen, als Patientin in einer Praxis für Hals-, Nasen- und Ohrenmedizin, als Begräbnismusikerin und als Wissenschaftlerin. Ihre Erlebnisse sortiert sie im Format einer barocken Akademie (Frage + Redebeiträge + Musik): Wer bin ich, kann ich an Wissenschaft glauben, wie verhält sich Form zu Inhalt, Wissenschaft zu Kunst, Glauben zu Wissen, Komik im Sein zu Komik in der Wirkung? Am Ende setzt Susanne das Rad des Schicksals in Bewegung. «Klug, messerscharf und gnadenlos witzig», urteilt die Presse.