In seinem Haus an der Küste feiert der Intellektuelle Alexander, ehemals Schauspieler, seinen Geburtstag im Kreise seiner Familie und Freunde. Es ist ein schönes Fest: Man philosophiert, diskutiert und schwelgt in alten Erinnerungen – bis im Radio die Nachricht von einer apokalyptischen Katastrophe verkündet wird. Um alles wieder so sein zu lassen wie am Vortag, will Alexander ein Opfer bringen – aber wie? «Eine wort- und bildgewaltige poetische Vision, die dem Materialismus der Welt in der Forderung nach Opferbereitschaft eine von spiritueller Sinnsuche erfüllte Gegen-Welt des Glaubens gegenüberstellt. Mit Bildern von grosser Schönheit und rätselhafter Symbolik gelingt Tarkowskij in seinem letzten Film eine Verbindung von poetischer Filmsprache und philosophisch-religiösem Diskurs.» (Lexikon des internationalen Films)Tarkowskis bildgewaltiges letztes Werk lässt sich mit Blick auf die jüngere Zeitgeschichte als geradezu prophetisch bezeichnen: So fand die Uraufführung des Films in Cannes kurz nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl statt. Der Film erhielt zahlreiche renommierte Auszeichnungen, u.a. den Grand Jury Award in Cannes.