In der Rolle der Jahrmarkts-Attraktion «Venus Electrificata» elektrisiert Suzanne mit ihren Küssen Männer. Als sie gerade im Wohnwagen ihrer Hellseher-Kollegin Geld stehlen will, torkelt Antoine Balestro rein. Er möchte Kontakt mit seiner Frau aufnehmen, denn seit deren Tod plagen den gefragten Maler Schaffenskrisen. Spontan gibt sich Suzanne als Medium aus. Die Séance weckt seine Inspiration, was auch seinem Freund, dem Galeristen Armand, nicht entgeht. Als er bei seinen Nachforschungen um Antoines wiederkehrende malerische Produktivität dem falschen Spiel auf die Schliche kommt, beauftragt er Suzanne nicht nur heimlich, die Sitzungen mit Antoine fortzuführen, sondern liefert ihr auch allerlei Details aus seinem Leben. Der Betrug nimmt seinen Lauf. Eine ebenso absurde wie melancholische Romcom mitten im Paris der 1920er-Jahre.