Seit dreissig Jahren besucht ein französischer Arzt Tristan da Cunha, die isolierteste bewohnte Insel der Welt, mitten im Atlantischen Ozean. Die Insel wurde zu seiner Zuflucht, ihre Bewohner zu seiner Familie und ein Fischer zu seinem besten Freund. Jetzt, im Alter von fünfzig Jahren bricht er erneut auf, und dieses Mal will er bleiben. Aber so einfach ist das nicht: Der Inselrat wird über seine Aufnahme entscheiden, der Fischer hat seinen eigenen Standpunkt und der Arzt wird von seiner lebenslangen Suche nach Abgeschiedenheit eingeholt. Eine Reise zu einem utopischen Ort weit hinter dem Horizont.
Erst im vergangenen Mai war die Atlantikinsel Tristan da Cunha in den globalen Medien aufgetaucht, als dort eine britische Rettungsmannschaft aus der Luft per Fallschirm landete, wegen eines Hantavirus-Verdachtsfalls. Die Insel liegt so isoliert, dass sie nur 6-8 Mal jährlich per Schiff angesteuert wird.
Anschliessendes Filmgespräch mit Regisseur Tobias Nölle