Die Filmemacherin und Sozialanthropologin folgt den Spuren ihrer Familie indem sie mit ihrem Grossvater über mehrere Jahre hinweg Gespräche führt. Aus Angst vor dem Gedächtnisverlust möchte er das Schweigen überwinden und begibt sich in Erinnerung auf die Reise durch Epochen der deutschen Geschichte – den Nationalsozialismus, die DDR und die Nachwendezeit.
Sedimente, Ablagerungen der Vergangenheit, ist ein sensibler Film über Erinnern, Vergessen und persönliche Verantwortung, der sich einfachen Urteilen verweigert.