Kaum aus dem Gefängnis entlassen, steht Ulrik vor der Entscheidung: neues Leben oder altes? Eigentlich möchte er die Vergangenheit schleunigst hinter sich lassen, seinen Sohn wiedersehen und sich an dessen Nachwuchs erfreuen. Ulrik findet einen Job in einer Autowerkstatt, bekommt eine Topfpflanze geschenkt und verliebt sich in die Tochter seines Chefs. Einem ganz normalen Leben stünde nichts im Wege, wenn da nicht noch offene Rechnungen wären … "En ganske snill mann" ist eine wunderbar skurrile Gangstergeschichte mit entwaffnendem Understatement, verschrobenem Charme, lakonischen Figuren und rabenschwarzem Humor: Kaurismäki meets Coen-Brothers – und doch ist Regisseur Hans Petter Moland etwas ganz Eigenes geglückt. Der Film lebt ganz von der Präsenz seines brillanten Hauptdarstellers Stellan Skarsgård. Kyra Scheurer schreibt auf Outnow: "Seinen eigentlichen Charme aber verdankt "En ganske snill mann" dem Stoizismus, mit dem Ulrik sein Unglück erträgt und der Doppelbödigkeit im Spiel von Stellan Skarsgård. Der schwedische Ausnahmedarsteller – vielen aus amerikanischen Blockbustern bekannt – bildet hier mit dem dänischen Drehbuchautor Kim Fupz Aakeson und nicht zuletzt dem norwegischen Regisseur Hans Petter Moland ein fulminantes Dreigestirn skandinavischen Talents."