Remo, einst gefeierter Jockey, hat Drogenprobleme und Schulden bei der Mafia. Sein exzessiver Lebensstil droht sowohl seine Karriere als auch die Beziehung zu seiner Freundin Abril zu zerstören. Am grossen Tag seines geplanten Comebacks verliert er nach einem abenteuerlichen Unfall nicht nur das Rennen, sondern auch sein Gedächtnis. Befreit von seiner Vergangenheit, wird er zu Dolores und schlendert ziellos durch die pulsierenden Strassen von Buenos Aires. Doch Mafiaboss Sirena und seine Bande wollen ihr Geld zurück: Eine turbulente Verfolgungsjagd beginnt.Ein Mix aus Mafia-Thriller und absurder Tragikomödie, der an die Werke von Wes Anderson und Yorgos Lanthimos erinnert. Regisseur Luis Ortega holte für den Film Timo Salminen, den Kameramann von Aki Kaurismäki, an Bord. Mit Nahuel Pérez Biscayart («Persischstunden») und Úrsula Corberó («Haus des Geldes») brilliert der Film als stilvoller, humorvoller Selbstfindungstrip.«Ortega vertraut den Bildern und Tableaus, für die der Kameramann Timo Salminen verantwortlich ist. Dass der viele Filme für Aki Kaurismäki fotografiert hat, sieht man seinen Bildern an, sie sprechen ohne Worte. Denn Reden gehört sowieso nicht zu Remos Stärken. Aber ‹Kill the Jockey› übertreibt seinen durchaus grotesken Humor nie und verliert nicht die
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Remo, einst gefeierter Jockey, hat Drogenprobleme und Schulden bei der Mafia. Sein exzessiver Lebensstil droht sowohl seine Karriere als auch die Beziehung zu seiner Freundin Abril zu zerstören. Am grossen Tag seines geplanten Comebacks verliert er nach einem abenteuerlichen Unfall nicht nur das Rennen, sondern auch sein Gedächtnis. Befreit von seiner Vergangenheit, wird er zu Dolores und schlendert ziellos durch die pulsierenden Strassen von Buenos Aires. Doch Mafiaboss Sirena und seine Bande wollen ihr Geld zurück: Eine turbulente Verfolgungsjagd beginnt.Ein Mix aus Mafia-Thriller und absurder Tragikomödie, der an die Werke von Wes Anderson und Yorgos Lanthimos erinnert. Regisseur Luis Ortega holte für den Film Timo Salminen, den Kameramann von Aki Kaurismäki, an Bord. Mit Nahuel Pérez Biscayart («Persischstunden») und Úrsula Corberó («Haus des Geldes») brilliert der Film als stilvoller, humorvoller Selbstfindungstrip.«Ortega vertraut den Bildern und Tableaus, für die der Kameramann Timo Salminen verantwortlich ist. Dass der viele Filme für Aki Kaurismäki fotografiert hat, sieht man seinen Bildern an, sie sprechen ohne Worte. Denn Reden gehört sowieso nicht zu Remos Stärken. Aber ‹Kill the Jockey› übertreibt seinen durchaus grotesken Humor nie und verliert nicht die existenzialistische Bodenhaftung. (…) Der Film beweist einmal mehr die innovative Kraft des argentinischen Kinos.» (Rudolf Worschech, epd-film.de, 22.8.25)
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