Der Filmemacher Ariel Kuaray Ortega besucht seinen Grossvater aus dem indigenen Volk der Mbyá Guaraní in der Grenzregion von Argentinien und Brasilien. Er möchte mehr über die Verwandlungsgeschichte von Canuto erfahren, einem Dorfbewohner, der zum Jaguar wurde, und lässt diese von den Dorfbewohner:innen im Reenactment nachspielen. Ein mythischer Dokfilm über die Mbyá und über «Jepotá», das Konzept der Verwandlung von Menschen in Tiere.«Die Grenzen zwischen den Rollen der Filmcrew und denen der Filmfiguren verschwimmen allmählich. Was ist Fiktion, was ist real, was ist Film und was ist Folklore? Und spielt das überhaupt eine Rolle? Das Ergebnis ist ein aussergewöhnliches und faszinierendes Gemeinschaftsprojekt, das grosse Themen wie Kolonialisierung und die Benachteiligung indigener Gemeinschaften behandelt – gleichzeitig aber auch die Schönheit des Alltags und puren Spass festhält.» (IDFA Festival)Mo, 19. Januar, 19 Uhr: Im Anschluss an die Vorführung Regiegespräch mit Ariel Kuaray Ortega und Luz Duarte, moderiert von Dorotea Bitterli (Hispanistin, Journalistin) und Johannes Jenny (Biologe und Gründer www.sagittaria.ch).Eine Zusammenarbeit mit Sagittaria – Schweizer Vereinigung für Naturschutz in Argentinien.