Audioinstallation über Wahrnehmung, Grenzen und Zusammenleben
In Kooperation mit Natalie Heeb
Wie nimmt man einen Raum wahr, wenn man ihn nicht mehr sehen kann? Wie konstruiert man seine Ausdehnung, seine Architektur und seine Grenzen? Und wie verortet man sich selbst und die anderen darin?
In der Audioinstallation von Natalie Heeb wird Raum auf ungewohnte Weise erfahrbar: ausschliesslich über das Hören. Dunkle Vorhänge und Masken entziehen dem Barockzimmer seine sichtbaren Dimensionen. Die Besucher*innen können sich nicht auf gewohnte visuelle Zuschreibungen verlassen und müssen sich neu orientieren. Was bleibt, ist eine Tonspur, die den Raum ganz ungewohnt füllt.
Dabei versteht die Installation Raum nicht nur als architektonischen Ort, sondern auch als gesellschaftlichen Verhandlungsraum. Das wird durch Stimmen, Klänge und Geräusche deutlich. In einer Zeit zunehmender Polarisierung entstehen Grenzen, die wie unüberwindbare Mauern wirken können – durch Positionen, Überzeugungen und Haltungen, die sich scheinbar unversöhnlich gegenüberstehen. Ist es in dieser fragmentierten Welt überhaupt noch möglich, gemeinsame Räume entstehen zu lassen?
Natalie Heeb studiert Philosophie und Politikwissenschaft und arbeitet als Radiomoderatorin. Daher rührt ihre Faszination für das Medium
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Audioinstallation über Wahrnehmung, Grenzen und Zusammenleben
In Kooperation mit Natalie Heeb
Wie nimmt man einen Raum wahr, wenn man ihn nicht mehr sehen kann? Wie konstruiert man seine Ausdehnung, seine Architektur und seine Grenzen? Und wie verortet man sich selbst und die anderen darin?
In der Audioinstallation von Natalie Heeb wird Raum auf ungewohnte Weise erfahrbar: ausschliesslich über das Hören. Dunkle Vorhänge und Masken entziehen dem Barockzimmer seine sichtbaren Dimensionen. Die Besucher*innen können sich nicht auf gewohnte visuelle Zuschreibungen verlassen und müssen sich neu orientieren. Was bleibt, ist eine Tonspur, die den Raum ganz ungewohnt füllt.
Dabei versteht die Installation Raum nicht nur als architektonischen Ort, sondern auch als gesellschaftlichen Verhandlungsraum. Das wird durch Stimmen, Klänge und Geräusche deutlich. In einer Zeit zunehmender Polarisierung entstehen Grenzen, die wie unüberwindbare Mauern wirken können – durch Positionen, Überzeugungen und Haltungen, die sich scheinbar unversöhnlich gegenüberstehen. Ist es in dieser fragmentierten Welt überhaupt noch möglich, gemeinsame Räume entstehen zu lassen?
Natalie Heeb studiert Philosophie und Politikwissenschaft und arbeitet als Radiomoderatorin. Daher rührt ihre Faszination für das Medium Audio.
Diese Veranstaltung ist Teil des Jahresfokus RAUM.
Hinweis: Der Zutritt erfolgt jeweils vor der Wiedergabe der elfminütigen Audiospur. Die Besucher*innen können sich in Ruhe einen Sitzplatz auszusuchen, bevor der Raum vollständig verdunkelt wird. Im Anschluss an die Hörsessions steht Natalie Heeb für Fragen und Anregungen zur Verfügung.
Eintritt frei
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