Die Bühne wird zum Wettersimulator: Es regnet und blitzt, es nebelt und es sonnenscheint. Kurz: Es wätteret.
Feige & Sohn laden mit viel Humor und auf Mundart zur eigenen Version des Wetterschmöckens (dt. Wetterriechens) ein. Weil dem Theaterkollektiv der gängige Umgang mit Wetter zu oberflächlich ist, die Muotathaler Wetterschmöcker aber zu altbacken, haben sie eigene Wetterrituale erfunden. In einer Welt, in der das Wetter meist als Small-Talk-Thema auftaucht und gleichzeitig durch die Klimakrise immer politischer wird, versuchen sie, dem Wetter die Relevanz zurückzugeben, die es eigentlich verdient.
Die Performerin Estelle stellt gemeinsam mit dem Musiker León etablierte Rituale neben Schräges und Unbekanntes, Schweizer Bräuche und Jodel neben Klimakrise und Geoengineering und fragt sich nicht zuletzt, wie sich das Wetter der Zukunft wohl anfühlen wird.
Für alle, die sie noch nicht kennen: Die Muotathaler Wetterschmöcker sind sechs Männer aus dem Muotatal, die seit Jahrzehnten halbjährlich langfristige Wetterprognosen vorstellen. Dafür beobachten sie Tiere, Pflanzen und Landschaften, prüfen Holz und Boden oder setzen sich sogar in Ameisenhaufen, um am Beissverhalten der kleinen Tierchen das Wetter zu erschnüffeln. Ihre Methoden bewegen sich zwischen Tradition, Ritual,
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Die Bühne wird zum Wettersimulator: Es regnet und blitzt, es nebelt und es sonnenscheint. Kurz: Es wätteret.
Feige & Sohn laden mit viel Humor und auf Mundart zur eigenen Version des Wetterschmöckens (dt. Wetterriechens) ein. Weil dem Theaterkollektiv der gängige Umgang mit Wetter zu oberflächlich ist, die Muotathaler Wetterschmöcker aber zu altbacken, haben sie eigene Wetterrituale erfunden. In einer Welt, in der das Wetter meist als Small-Talk-Thema auftaucht und gleichzeitig durch die Klimakrise immer politischer wird, versuchen sie, dem Wetter die Relevanz zurückzugeben, die es eigentlich verdient.
Die Performerin Estelle stellt gemeinsam mit dem Musiker León etablierte Rituale neben Schräges und Unbekanntes, Schweizer Bräuche und Jodel neben Klimakrise und Geoengineering und fragt sich nicht zuletzt, wie sich das Wetter der Zukunft wohl anfühlen wird.
Für alle, die sie noch nicht kennen: Die Muotathaler Wetterschmöcker sind sechs Männer aus dem Muotatal, die seit Jahrzehnten halbjährlich langfristige Wetterprognosen vorstellen. Dafür beobachten sie Tiere, Pflanzen und Landschaften, prüfen Holz und Boden oder setzen sich sogar in Ameisenhaufen, um am Beissverhalten der kleinen Tierchen das Wetter zu erschnüffeln. Ihre Methoden bewegen sich zwischen Tradition, Ritual, Erfahrungswissen und Aberglaube. Feige & Sohn übersetzen sie in zeitgenössische, performative Formen – und stellen sie in einen Bühnenraum, in dem es ordentlich wätteret.
Künstlerische Leitung: Feige & Sohn (Fabio Savoldelli, Joshua Schibli und León Cremonini)
Regie: Fabio Savoldelli
Dramaturgie: Joshua Schibli
Sound: León Cremonini
Performance: Estelle Schmidlin
Bühne & Technik: Dario Droste
Kostüm: Belarmín Cremonini
Dieses Projekt wird unterstützt durch:
Swisslos Fonds Kanton Solothurn, Däster Schild Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, GGG Kulturkick, Kultur- und Sozialfonds Anzeigerverband Bucheggberg-Wasseramt, Einwohnergemeinde Stadt Solothurn, Elisabeth Bachtler Stiftung
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