Katrín Ólafsdóttir ist eine der eigenwilligsten Stimmen des zeitgenössischen isländischen Kinos. Am 30. Mai ist sie in Zürich am VIDEOEX zu Gast und stellt ihr neuestes Werk vor.
Katrín Ólafsdóttir verbindet in ihrem Werk Film, Performance und bildende Kunst zu einer sinnlichen, oft radikal analogen Praxis. Ausgehend von Tanz und Choreografie denkt sie Kino konsequent über Bewegung, Körper und Raum – ihre Filme sind lebendige Versuchsanordnungen, in denen sich Bilder, Materialien und Gesten ständig verwandeln.
Gemeinsam mit Bertrand Mandico gründete sie das Kollektiv International/Incohérence, das für ein freies, kompromisslos persönliches Kino steht: gedreht auf abgelaufenem Filmmaterial, mit Effekten direkt in der Kamera, jenseits klassischer Dramaturgien. Dieses Denken prägt auch Ólafsdóttirs eigene Arbeiten – roh, poetisch und bewusst «inkohärent».
Das Programm spannt einen Bogen von ihrem frühen, choreografisch geprägten Debüt Slurpinn & Co. (1998) bis zu aktuellen Arbeiten und zeigt eine Künstlerin, die sich konsequent zwischen Formaten und Räumen bewegt: vom intimen Super-8-Film über performative Experimente bis hin zu visuellen Fantasien.
TEIL VII VON ICELAND EXPERIMENTAL AM VIDEOEX.
https://videoex.ch/videoex/festival-2026/programm-2026/special-iceland/iceland-vii-katrin-olafsdottir