«Ich wandle und wandle mich»
Pilgerreise mit Rainer Maria Rilke durch die Schweiz zum hundertsten Todestag
Winterthur ist ein Schlüsselort für Rilkes letztes grosses Schaffen. Hier begannen die entscheidenden Kontakte zu den Brüdern Reinhart, insbesondere zu seinem grossen Mäzen Werner Reinhart. Am 28. November 1919 hielt Rilke, von Soglio im Bergell kommend, auf Einladung der Literarischen Vereinigung einen Vortrag; erste Besuche fanden bereits am 8. November im Casino Theater sowie in Rychenberg und im Tössertobel statt. Im Winter 1920/21 verbrachte Rilke zudem einen Winter auf Schloss Berg am Irchel, wo unter anderem Mitsou und die Gedichtreihe Aus dem Nachlass des Grafen C.W. entstanden.
Programm: Samstag, 3. Oktober (Aperitif und Einführung im Volkart Haus, Spaziergang durch Stadtgarten, Villa-Bühler-Park und Rychenbergpark mit Poetry Slam von lauschig und Lesungen, Führung durch die Villa Rychenberg, Besuch der Villa Tössertobel, Konzert «An die Musik 2» im Kunstmuseum und abends Kammerkonzert im Musikkonservatorium mit Werken u. a. von Alma Mahler, Alban Berg, Hindemith und einer Uraufführung von Mario Pagliarani). Sonntag, 4. Oktober (Rundgang in Flaach mit Lesungen und Morton Feldmans «Only», Spaziergang durchs Eigental nach Berg am Irchel, Empfang in der
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«Ich wandle und wandle mich»
Pilgerreise mit Rainer Maria Rilke durch die Schweiz zum hundertsten Todestag
Winterthur ist ein Schlüsselort für Rilkes letztes grosses Schaffen. Hier begannen die entscheidenden Kontakte zu den Brüdern Reinhart, insbesondere zu seinem grossen Mäzen Werner Reinhart. Am 28. November 1919 hielt Rilke, von Soglio im Bergell kommend, auf Einladung der Literarischen Vereinigung einen Vortrag; erste Besuche fanden bereits am 8. November im Casino Theater sowie in Rychenberg und im Tössertobel statt. Im Winter 1920/21 verbrachte Rilke zudem einen Winter auf Schloss Berg am Irchel, wo unter anderem Mitsou und die Gedichtreihe Aus dem Nachlass des Grafen C.W. entstanden.
Programm: Samstag, 3. Oktober (Aperitif und Einführung im Volkart Haus, Spaziergang durch Stadtgarten, Villa-Bühler-Park und Rychenbergpark mit Poetry Slam von lauschig und Lesungen, Führung durch die Villa Rychenberg, Besuch der Villa Tössertobel, Konzert «An die Musik 2» im Kunstmuseum und abends Kammerkonzert im Musikkonservatorium mit Werken u. a. von Alma Mahler, Alban Berg, Hindemith und einer Uraufführung von Mario Pagliarani). Sonntag, 4. Oktober (Rundgang in Flaach mit Lesungen und Morton Feldmans «Only», Spaziergang durchs Eigental nach Berg am Irchel, Empfang in der Stiftung Chloster3 mit Viktor Ullmanns «Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke»).
Tickets: Fr. 50.– (Samstag), Fr. 30.– (Sonntag), für Studierende jeweils reduziert. Festival Pass: Fr. 350.– (Early Fr. 300.– bis 1. August, Studierende Fr. 245.–/210.–). Tickets müssen bis 26. September gekauft werden.
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