Verena Haselböck aka Verifiziert bezeichnet ihre Musik selbst als Cloud-Pop. In der Szene ist die Wienerin spätestens seit den Corona-Jahren ein Begriff. Seitdem stehen zwei Studioalben, einige EPs und zahlreiche Singles zu Buche, aber auch Kollaborationen mit Paula Hartmann und Domiziana („Gebrochenes Glas“) oder 01099 („Matin“). Für den Amadeus Austrian Music Award wurde sie ebenfalls schon nominiert. Kein Wunder: Eine angenehm groovende Lo-Fi-Atmosphäre prägt ihre eigenständigen und ausdrucksstarken Produktionen. Dazu trägt Verifiziert ihre emotionalen, mit Alltagsmetaphorik bestückten Texte unaufgeregt und mit sinnlicher Stimme vor. Persönliche Themen, etwa eine ADHS-Diagnose, spart sie dabei nicht aus.
Yola
Die deutsche Newcomerin ist erst seit 2024 im Musikgeschäft unterwegs. Ihr Sound, so Yola, bewege sich zwischen „märchenhafter Poesie“ und „Blonde Maus macht Fresse auf“. Ihre Songs tragen Namen wie „Massenschlägerei“, „Stabiler Verlierer“ oder „Ausnahmsweise“. Was ziemlich derbe scheint, schallt aber umso eingängiger und abwechslungsreich instrumentiert aus den Boxen: Pop, Rap, Elektronik und Indie prägen die Tracks der jungen Frau aus Essen, Nordrhein-Westfalen.