Basler Gesangverein
Orchestre Musique des Lumières
Musikalische Leitung: Facundo Agudin
Laurence Guillod - Sopran
Mirjam Fässler - Alt
Remy Burnens - Tenor
Alexandre Beuchat - Bass
Nur noch ein Torbogen erinnert an die Fishamble Street Music Hall in Dublin, wo sich am 13. April 1742 etwas Grossartiges ereignet hat, das bis heute nachhallt. Unter der Leitung des Komponisten selbst wurde das Oratorium Messiah uraufgeführt. Das Dublin Journal berichtet in seiner Ausgabe vom 17. April enthusiastisch:
„Das Erhabene, das Grosse und das Zarte (The Sublime, the Grand, and the Tender...), angepasst an die edelsten, majestätischsten und rührendsten Worte, verbündeten sich, um das hingerissene Herz und Ohr in höhere Sphären zu heben und zu bezaubern.“
Das Libretto, vom englischen Mäzen Charles Jennens aus Bibeltexten zusammengestellt, umfasst die alttestamentlichen Prophezeiungen ebenso wie das Leben Jesu. Anders als die Passionen Johann Sebastian Bachs war der Messiah nie für den liturgischen Gebrauch bestimmt, sondern von Anfang an für die Aufführung in Konzertsälen und Theatern konzipiert. Händel, der auch finanziellen Erfolg zu schätzen wusste, spendete die Einnahmen der Uraufführung drei in Dublin tätigen Wohltätigkeitsorganisationen.
Das Hallelujah, in
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Basler Gesangverein
Orchestre Musique des Lumières
Musikalische Leitung: Facundo Agudin
Laurence Guillod - Sopran
Mirjam Fässler - Alt
Remy Burnens - Tenor
Alexandre Beuchat - Bass
Nur noch ein Torbogen erinnert an die Fishamble Street Music Hall in Dublin, wo sich am 13. April 1742 etwas Grossartiges ereignet hat, das bis heute nachhallt. Unter der Leitung des Komponisten selbst wurde das Oratorium Messiah uraufgeführt. Das Dublin Journal berichtet in seiner Ausgabe vom 17. April enthusiastisch:
„Das Erhabene, das Grosse und das Zarte (The Sublime, the Grand, and the Tender...), angepasst an die edelsten, majestätischsten und rührendsten Worte, verbündeten sich, um das hingerissene Herz und Ohr in höhere Sphären zu heben und zu bezaubern.“
Das Libretto, vom englischen Mäzen Charles Jennens aus Bibeltexten zusammengestellt, umfasst die alttestamentlichen Prophezeiungen ebenso wie das Leben Jesu. Anders als die Passionen Johann Sebastian Bachs war der Messiah nie für den liturgischen Gebrauch bestimmt, sondern von Anfang an für die Aufführung in Konzertsälen und Theatern konzipiert. Händel, der auch finanziellen Erfolg zu schätzen wusste, spendete die Einnahmen der Uraufführung drei in Dublin tätigen Wohltätigkeitsorganisationen.
Das Hallelujah, in strahlend-festlichem D-Dur komponiert, ist zusammen mit Beethovens Ode an die Freude der vielleicht bekannteste Chorsatz der Musikgeschichte. In England wird nach wie vor die Tradition des Standing for the Hallelujah Chorus gepflegt. Sie erinnert an die erste Aufführung in London im Jahre 1743, als sich der Überlieferung nach König George II, ergriffen von der Schönheit der Musik, während des Refrains spontan erhoben haben soll. Des Königs Reaktion mag den Weg zur gesellschaftlichen Akzeptanz des Werks geebnet haben, nachdem die religiöse Oberschicht an der Aufführung von biblischen Texten in profanen Theatern und Musiksälen zunächst Anstoss genommen hatte.
Seither erfreut sich der Messiah einer ungebrochenen Beliebtheit beim Publikum und den Chören in aller Welt. Der Basler Gesangverein führte das Werk erstmals 1849 auf; die diesjährige Produktion ist bereits die fünfzehnte in der 202-jährigen Geschichte des Vereins.
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