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Videokunst und Musik

Videokunst und Musik Stadtcasino Basel, Konzertgasse 1, 4051 Basel Billets

Credits: Basel Sinfonietta

Ouverture des portes:
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Stadtcasino Basel, Basel (CH)

Wo endet das Bild, wo beginnt der Ton? Während Filmmusik und live begleitete Stummfilme deren Zusammenspiel längst verdeutlicht haben, geht dieses Konzert einen entscheidenden Schritt weiter: Es verbindet aktuelle Videokunst mit zeitgenössischer Musik. Drei Werke lassen die Grenzen zwischen Sehen und Hören nicht nur verschwimmen, sondern heben sie auf. 

Ein Pionier auf diesem Gebiet war Edgar Varèse: Mit «Déserts» schrieb der französische Komponist in den 1950er-Jahren eine visionäre Komposition für Blasinstrumente, Perkussion, Klavier und Tonband. Letztes tritt an drei Stellen hervor: Das Werk enthält «Interpolations», also Unterbrüche oder Einschübe, in denen diese elektronischen Aufnahmen erklingen. Mehrere Jahrzehnte nach der Entstehung seiner Komposition entdeckte das Ensemble Modern Notizen von Varèse, die darauf hinwiesen, dass für das Werk eine visuelle Komponente vorgesehen gewesen wäre. Daraufhin schuf der Videokünstler Bill Viola einen begleitenden Film, der Varèses Vision vollendet.

Auch der Basler Künstler Jannik Giger hebt Ton- und Videokunst auf eine neue Ebene. Durch die Situation des anonymisierten Vorsingens beleuchtet sein Kunstfilm «Blind Audition» Machtverhältnisse im klassischen Musikbetrieb. Eigens für dieses Konzert erschafft Giger in Zusammenarbeit

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Wo endet das Bild, wo beginnt der Ton? Während Filmmusik und live begleitete Stummfilme deren Zusammenspiel längst verdeutlicht haben, geht dieses Konzert einen entscheidenden Schritt weiter: Es verbindet aktuelle Videokunst mit zeitgenössischer Musik. Drei Werke lassen die Grenzen zwischen Sehen und Hören nicht nur verschwimmen, sondern heben sie auf. 

Ein Pionier auf diesem Gebiet war Edgar Varèse: Mit «Déserts» schrieb der französische Komponist in den 1950er-Jahren eine visionäre Komposition für Blasinstrumente, Perkussion, Klavier und Tonband. Letztes tritt an drei Stellen hervor: Das Werk enthält «Interpolations», also Unterbrüche oder Einschübe, in denen diese elektronischen Aufnahmen erklingen. Mehrere Jahrzehnte nach der Entstehung seiner Komposition entdeckte das Ensemble Modern Notizen von Varèse, die darauf hinwiesen, dass für das Werk eine visuelle Komponente vorgesehen gewesen wäre. Daraufhin schuf der Videokünstler Bill Viola einen begleitenden Film, der Varèses Vision vollendet.

Auch der Basler Künstler Jannik Giger hebt Ton- und Videokunst auf eine neue Ebene. Durch die Situation des anonymisierten Vorsingens beleuchtet sein Kunstfilm «Blind Audition» Machtverhältnisse im klassischen Musikbetrieb. Eigens für dieses Konzert erschafft Giger in Zusammenarbeit mit Richard Elliot Haynes eine Orchesterfassung. 

Die Livemusik durchbricht dabei die Isolation der medialen Ebene: Im Gegensatz zur einsamen Vorsing-Situation tritt das Orchester, sichtbar, als Kollektiv auf. So wird der gesamte Saal, inklusive Publikum, Teil des Ganzen: beobachtend, mitspielend … urteilend? 

Ganz im Zeichen der Programmlinie «Crossing Borders» überschreitet das Konzert auch geografische Grenzen. Gemeinsam mit der Music Biennale Zagreb präsentiert die Basel Sinfonietta ein neues Werk der kroatischen Komponistin Helena Skljarov, die mit ihren multidisziplinären, innovativen Ansätzen weltweit begeistert. Daher ist dieses vielschichtige, interdisziplinäre Programm nicht nur in Basel, sondern auch als Gastspiel in Zagreb zu erleben.

 

Edgar Varèse: «Déserts» (mit Film von Bill Viola)

Jannik Giger: «Blind Audition»* | Schweizer Erstaufführung

Helena Skljarov: NN für Video und Orchester | Schweizer Erstaufführung

 

Titus Engel, Leitung

Basel Sinfonietta

 

In Kooperation mit der Music Biennale Zagreb
Kompositionsauftrag an Helena Skljarov durch MBZ

* Kompositionsauftrag von Basel Sinfonietta, ermöglicht von der Ernst von Siemens Musikstiftung

Mit Unterstützung der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

 

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Organisateur

Basel Sinfonietta

Prévente

Einzelkarten für unsere Konzerte sind online im Ticket-Shop (baselsinfonietta.ch), telefonisch (+41 (0)61 315 10 30) oder per E-Mail (info@baselsinfonietta.ch) im Orchesterbüro sowie bei unserem offiziellen Vorverkaufspartner Bider & Tanner erhältlich.

A la prévente

Total: XX.XX CHF

Infos

Lieu:

Stadtcasino Basel, Konzertgasse 1, Basel, CH

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Videokunst und Musik est organisé par:

Basel Sinfonietta