Sayn ist Zufluchtsort und Experimentierfläche; ein künstlerisches Alter Ego, dass der Künstlerin Zwischenräume eröffnet, um sich und ihre Weltbeziehung immer wieder neu zu erfinden.
Musikalisch ist Sayn in der Popmusik der 1960er und 1970er Jahre verwurzelt – The Beatles, Cat Stevens, Carol King, Simon & Garfunkel waren wichtige erste Einflüsse. Mit der Zeit sind andere hinzukommen: von Klassik, Jazz und Bossa Nova über Flamenco und Weltmusik haben verschiedenste Genres und Stilrichtungen Spuren in ihren Songs hinterlassen.
Diese Vielfalt und Hybridität entstammen auch Sayns persönlicher Geschichte. Ihre ethnisch-kulturellen Wurzeln reichen von Europa bis Amerika und Indien; später haben sie Beruf und Zufall nach Kanada und Neuseeland verschlagen.
Seit ihrer Viertelfinalteilnahme bei The Voice of Germany schreibt und performt sie als Sayn und widmet sich in ihrer Musik verstärkt gesellschaftskritischen Themen, jedoch niemals didaktisch oder plakativ, sondern intim, poetisch, suchend. Im Vordergrund steht ihr lyrisch-kraftvoller Gesang, den sie auf der Gitarre oder dem Klavier begleitet.
Sayn bedeutet ein besonderes In-der-Welt-Sein, das durch Musik und Sprache entsteht, dabei jedoch in die Zuhörenden hinein- sowie gleichzeitig in die Welt hinausgreift. Und so neue Verbindungen erschafft.