IMA 20+ – Kunst, Klang und Medienarchäologie im AKW Zwentendorf
Zum 20-jährigen Bestehen des Instituts für Medienarchäologie (IMA) verwandelt sich das stillgelegte AKW Zwentendorf in einen außergewöhnlichen Kunst- und Klangraum. IMA 20+ verbindet Medienkunst, Performance, Klanginstallationen, elektroakustische Musik und Science-Fiction zu einem immersiven Erlebnis an einem Ort, der wie kaum ein anderer für Zukunftsvisionen, technologische Umbrüche und gesellschaftliche Entscheidungen steht.
Im Zentrum steht der Kunstparcours „Gegen den Strom Segel setzen zur Vergangenheit – und Zukunft“, der die Besucher durch das Kraftwerk und zugleich durch eine fiktionale Erzählung führt. Ausgangspunkt ist die havarierte RV IMA, ein Forschungsschiff auf Zeitreise, dessen künstliche Intelligenz nur mithilfe einer verschollenen Sprechmaschine gerettet werden kann. Entlang des Weges verschmelzen Klangkunst, Installationen und Performances mit der einzigartigen Architektur des Kraftwerks zu einer vielschichtigen Erfahrung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Ergänzt wird der Parcours durch die Konzertinstallation „Jetsun Mila“ der französischen Komponistin Éliane Radigue im monumentalen Kühlturm. Die besondere Akustik des Raumes macht die meditative Klangkomposition zu einem intensiven
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IMA 20+ – Kunst, Klang und Medienarchäologie im AKW Zwentendorf
Zum 20-jährigen Bestehen des Instituts für Medienarchäologie (IMA) verwandelt sich das stillgelegte AKW Zwentendorf in einen außergewöhnlichen Kunst- und Klangraum. IMA 20+ verbindet Medienkunst, Performance, Klanginstallationen, elektroakustische Musik und Science-Fiction zu einem immersiven Erlebnis an einem Ort, der wie kaum ein anderer für Zukunftsvisionen, technologische Umbrüche und gesellschaftliche Entscheidungen steht.
Im Zentrum steht der Kunstparcours „Gegen den Strom Segel setzen zur Vergangenheit – und Zukunft“, der die Besucher durch das Kraftwerk und zugleich durch eine fiktionale Erzählung führt. Ausgangspunkt ist die havarierte RV IMA, ein Forschungsschiff auf Zeitreise, dessen künstliche Intelligenz nur mithilfe einer verschollenen Sprechmaschine gerettet werden kann. Entlang des Weges verschmelzen Klangkunst, Installationen und Performances mit der einzigartigen Architektur des Kraftwerks zu einer vielschichtigen Erfahrung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Ergänzt wird der Parcours durch die Konzertinstallation „Jetsun Mila“ der französischen Komponistin Éliane Radigue im monumentalen Kühlturm. Die besondere Akustik des Raumes macht die meditative Klangkomposition zu einem intensiven Hörerlebnis.
In der Alten Werkstätte präsentiert das Wiener Akusmonium ein räumliches Konzertprogramm mit Werken internationaler Komponist*innen der elektroakustischen Musik. Das Lautsprecherorchester eröffnet neue Dimensionen des Hörens und macht Klang als räumliche Erfahrung erlebbar.
IMA 20+ lädt dazu ein, Technologie, Erinnerung und Zukunft neu zu denken. Kunst, Klang und Medienarchäologie verbinden sich zu einem sinnlichen Parcours, der historische Räume mit aktuellen Fragen nach Verantwortung, Innovation und gesellschaftlichem Wandel verknüpft.
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