Wir schreiben das Jahr 2026 in einer Kleinstadt, die eigentlich gar nicht so klein ist, inmitten der Schweiz. Luzern. Das Leben ist friedlich und unspektakulär. Ein Tag, wie so viele andere vor ihm es auch schon waren. Die Bergspitzen sind mit Schnee bedeckt und strahlen mit dem See um die Wette, die Tourist*innen machen Fotos auf der Kappelbrücke und die gebürtigen Luzerner*innen schlängeln sich gekonnt um die Gruppierungen herum. Plötzlich geht eine Sirene los und es handelt sich nicht, wie angenommen, um einen Mittwochnachmittag. Vielleicht haben sich die Sirenenprüfer*innen im Tag geirrt? Kaum vorstellbar...
„Liebe Schweizer Bewohner*innen, wegen der drohenden Überbevölkerung der Schweiz, müssen alle einen Einbürgerungstest absolvieren, um bleiben zu dürfen. Auch gebürtige Schweizer*innen müssen ihre Berechtigung für den roten Pass beweisen."
Das erste Stück des taufrischen Kollektiv Fiktiv in dem sich alles darum dreht, was die Schweiz als Heimat eigentlich für sie persönlich bedeuten könnte.