Catherine Lovey, 1967 in eine Bergbauernfamilie im Val d’Entremont im Wallis geboren, lebt heute im Kanton Waadt. Sie studierte zunächst Internationale Beziehungen und anschliessend Kriminologie und arbeitete als Journalistin. Ihren ersten Roman «L’Homme i nterdit » veröffentlichte sie 2005. Lovey wurde 2025 für ihren Roman «Histoire de l’homme qui ne voulait pas mourir » ( Zoé, Genève, 2024 ) mit dem Schweizer Literaturpreis ausgezeichnet. Dieses Werk erscheint demnächst in der deutschen Übersetzung von Walter Pfäffli unter dem Titel « Geschichte vom Mann, der nicht sterben wollte » ( edition bücherlese, Luzern 2026 ).
Wie die meisten Menschen, so möchte auch der Mann, der nicht sterben wollte, wie er im märchenhaft anhebenden Roman tituliert wird, sein unweigerliches Ende lieber nicht zur Kenntnis nehmen. Der exilierte Ungar hat kaum Zeit für seine Krankheit, die schliesslich doch zum Tode führen wird. Nur will er nicht anerkennen, dass für ihn gelten soll, was für alle Menschen gilt : das Leben endet mit dem Tod. Begleitet wird er von der Ich -Erzählerin, die zunächst lediglich Nachbarin auf derselben Etage eines Mietshauses und so ganz anders als er selbst ist. Dann aber werden aus Fremden Freunde und zwischen zwei Grundverschiedenen entsteht eine ergreifende Beziehung.
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Catherine Lovey, 1967 in eine Bergbauernfamilie im Val d’Entremont im Wallis geboren, lebt heute im Kanton Waadt. Sie studierte zunächst Internationale Beziehungen und anschliessend Kriminologie und arbeitete als Journalistin. Ihren ersten Roman «L’Homme i nterdit » veröffentlichte sie 2005. Lovey wurde 2025 für ihren Roman «Histoire de l’homme qui ne voulait pas mourir » ( Zoé, Genève, 2024 ) mit dem Schweizer Literaturpreis ausgezeichnet. Dieses Werk erscheint demnächst in der deutschen Übersetzung von Walter Pfäffli unter dem Titel « Geschichte vom Mann, der nicht sterben wollte » ( edition bücherlese, Luzern 2026 ).
Wie die meisten Menschen, so möchte auch der Mann, der nicht sterben wollte, wie er im märchenhaft anhebenden Roman tituliert wird, sein unweigerliches Ende lieber nicht zur Kenntnis nehmen. Der exilierte Ungar hat kaum Zeit für seine Krankheit, die schliesslich doch zum Tode führen wird. Nur will er nicht anerkennen, dass für ihn gelten soll, was für alle Menschen gilt : das Leben endet mit dem Tod. Begleitet wird er von der Ich -Erzählerin, die zunächst lediglich Nachbarin auf derselben Etage eines Mietshauses und so ganz anders als er selbst ist. Dann aber werden aus Fremden Freunde und zwischen zwei Grundverschiedenen entsteht eine ergreifende Beziehung.
Die LGL-Veranstaltung ist gleichzeitig Buchvernissage der deutschsprachigen Übersetzung
Moderation: Ruth Gantert
Sprecherin: Silvia Planzer
Anmeldung erforderlich!
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