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Unterwegs in die Stadt der Zukunft

Unterwegs in die Stadt der Zukunft Humboldt Forum, Schloßplatz, 10178 Berlin Tickets

Credits: Der Heilkräutergarten Hevrîn Xelef in Berlin-Neukölln (c) Foto: Philip Leutert

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Humboldt Forum, Berlin (DE)

Urbane Gärten als Orte der Selbstermächtigung und der feministischen Solidarität

Urbane Gärten sind heute fester Bestandteil des Stadtlebens. Aus ersten Pionierprojekten ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten ein bundesweites Netzwerk von über 1.000 Gemeinschaftsgärten entstanden. Sie gelten als urbane Laboratorien für ökologische, inklusive und partizipative Formen der Nachbarschaftsgestaltung.

Von Anfang an spielten Frauen* eine wichtige Rolle in der Gartenbewegung. Die Offenheit dieser Kultur- und Naturräume macht urbane Gärten zu Orten, an denen Menschen Selbstbestimmung erfahren können. Sie bieten ideale Bedingungen, um feministische Ideen praktisch umzusetzen und unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen.

Zum Weltfrauen*tag lädt BERLIN GLOBAL die Soziologin Christa Müller ein. Als Mitherausgeberin des Sammelbands “Unterwegs in die Stadt der Zukunft. Urbane Gärten als Orte der Transformation” geht sie auf die Frage ein, auf welchen Ebenen und inwieweit Urban-Gardening-Projekte eine sorgende, solidarische und artenvielfaltfreundliche Stadt mitgestalten.

Im Anschluss diskutieren Anuscheh Amir-Khalili (Aktivistin und Freiflächenmacherin), Christa Müller sowie Elianna Renner (Künstlerin und Aktivistin) über Gemeinschaftsgärten als Orte feministischer Solidarität. Die

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Urbane Gärten als Orte der Selbstermächtigung und der feministischen Solidarität

Urbane Gärten sind heute fester Bestandteil des Stadtlebens. Aus ersten Pionierprojekten ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten ein bundesweites Netzwerk von über 1.000 Gemeinschaftsgärten entstanden. Sie gelten als urbane Laboratorien für ökologische, inklusive und partizipative Formen der Nachbarschaftsgestaltung.

Von Anfang an spielten Frauen* eine wichtige Rolle in der Gartenbewegung. Die Offenheit dieser Kultur- und Naturräume macht urbane Gärten zu Orten, an denen Menschen Selbstbestimmung erfahren können. Sie bieten ideale Bedingungen, um feministische Ideen praktisch umzusetzen und unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen.

Zum Weltfrauen*tag lädt BERLIN GLOBAL die Soziologin Christa Müller ein. Als Mitherausgeberin des Sammelbands “Unterwegs in die Stadt der Zukunft. Urbane Gärten als Orte der Transformation” geht sie auf die Frage ein, auf welchen Ebenen und inwieweit Urban-Gardening-Projekte eine sorgende, solidarische und artenvielfaltfreundliche Stadt mitgestalten.

Im Anschluss diskutieren Anuscheh Amir-Khalili (Aktivistin und Freiflächenmacherin), Christa Müller sowie Elianna Renner (Künstlerin und Aktivistin) über Gemeinschaftsgärten als Orte feministischer Solidarität. Die Moderation übernimmt der Politikwissenschaftler Yannick Müller.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Freiflächen-Ausstellung Dara Tûyê – درخت توت – Der Maulbeerbaum | Ausstellung im Humboldt Forum.

BETEILIGTE

Dr. Christa Müller ist Soziologin und leitet die anstiftung, eine gemeinnützige Stiftung in München. Sie forscht und publiziert seit vielen Jahren zu DIY-Bewegungen, mit Schwerpunkt auf Urban Gardening.

Anuscheh Amir-Khalili ist Aktivistin, Anthropologin und Kuratorin der Freifläche. Sie ist als Tochter einer deutschen Mutter und eines iranischen Vaters im Iran geboren. 2015 gründete sie den Verein Flamingo, ein Netzwerk für geflüchtete Frauen* und Kinder. Seit 2019 betreut Flamingo e.V. den transkulturellen Gemeinschaftsgarten „Hevrîn Xelef“ in Berlin-Neukölln. Für ihre Arbeit erhielt sie 2022 den Citizen Award von der Organisation Global Citizen. Sie ist seit 2022 wissenschaftliche Mitarbeiterin der anstiftung und Ansprechperson für postmigrantische Communities, insbesondere im Bereich Gemeinschaftsgärten.

Elianna Renner ist eine in Bremen lebende Künstlerin, die an den Schnittstellen von Biografie und Geschichte arbeitet. Ein besonderes Interesse bringt sie den Geschichten von Frauen*, von Marginalisierten, von Außenseiter*innen, von Verfolgten und denen entgegen, die in Vergessenheit geraten. Ihre Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt. Neben ihrer künstlerischen Arbeit ist sie Initiatorin des Köfte Koshers Gedenkpavillons in Bremen und Gründungsmitglied des Marwa-El-Sherbini Platz e. V., der sich gegen rechte Gewalt, Rassismus und Antisemitismus einsetzt.

Yannick Müller ist Moderator und Politikwissenschaftler in Berlin. Er begleitet lokale und internationale Dialoge zwischen Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik und schafft offene Räume für strukturierten Austausch zu Gerechtigkeit, Teilhabe und Transformation.

Weitere Informationen:  Es wird ein Ticket für die Ausstellung Berlin Global benötigt: 9,00 EUR / 0,00 EUR ermäßigt. Bitte buchen Sie Ihr Ticket online oder im Foyer des Humboldt Forum. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Sprache: Deutsch. Ort: Ausstellung Berlin Global 1. OG. Rollstuhlgerecht

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Event organiser

Stiftung Stadtmuseum Berlin

Total: XX.XX

Info

Location:

Humboldt Forum, Schloßplatz, Berlin, DE