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Thursday

Federführend. Hohenzollerinnen und ihre Netzwerke

Federführend. Hohenzollerinnen und ihre Netzwerke Humboldt Forum, Schloßplatz, 10178 Berlin Tickets

Credits: Schreibende Frau im Mittelalter © Courtesy British Library, Harley MS 4431, f.4

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Humboldt Forum, Berlin (DE)

Wer schreibt, der bleibt! Briefe sind im Spätmittelalter das wichtigste Medium von Fürstinnen, um Allianzen zu schmieden, Zerwürfnisse zu überbrücken und Neuigkeiten auszutauschen.

Frauen erreichten so in der Vergangenheit größere politische Wirksamkeit als die männlich geprägten Geschichtsbilder uns glauben lassen. Die Schreiben geben uns bis heute überraschende Einblicke in das europaweite Netzwerk der fürstlichen Frauen.Im Zentrum dieser Veranstaltung stehen Stimmen von Hohenzollerinnen wie Margarethe (1413–1465), die in die bayerische Politik verwickelt ist, und Anna (1487–1514), die aus Schleswig an ihren Bruder in Berlin schreibt. Es lohnt sich auch heute noch, ihre Briefe zu lesen. Sie treten uns als eigenständige und kluge Akteurinnen gegenüber, die geschickt mit den Erwartungen ihrer Familien und den Spielräumen der Epoche umgingen.Die Schauspielerin Alina Vimbai Strähler wird diesen Frauen durch die Lesung ihrer Briefe nach 500 Jahren wieder eine Stimme verleihen. Die biografischen Hintergründe und den zeitlichen Kontext erläutern die Kunsthistorikerin Tanja Kohwagner-Nikolai und Alfred Hagemann, Leiter des Bereichs Geschichte des Ortes in der Stiftung Humboldt Forum.Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts WIRKSAM statt, das in zehn verschiedenen Museen

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Wer schreibt, der bleibt! Briefe sind im Spätmittelalter das wichtigste Medium von Fürstinnen, um Allianzen zu schmieden, Zerwürfnisse zu überbrücken und Neuigkeiten auszutauschen.

Frauen erreichten so in der Vergangenheit größere politische Wirksamkeit als die männlich geprägten Geschichtsbilder uns glauben lassen. Die Schreiben geben uns bis heute überraschende Einblicke in das europaweite Netzwerk der fürstlichen Frauen.Im Zentrum dieser Veranstaltung stehen Stimmen von Hohenzollerinnen wie Margarethe (1413–1465), die in die bayerische Politik verwickelt ist, und Anna (1487–1514), die aus Schleswig an ihren Bruder in Berlin schreibt. Es lohnt sich auch heute noch, ihre Briefe zu lesen. Sie treten uns als eigenständige und kluge Akteurinnen gegenüber, die geschickt mit den Erwartungen ihrer Familien und den Spielräumen der Epoche umgingen.Die Schauspielerin Alina Vimbai Strähler wird diesen Frauen durch die Lesung ihrer Briefe nach 500 Jahren wieder eine Stimme verleihen. Die biografischen Hintergründe und den zeitlichen Kontext erläutern die Kunsthistorikerin Tanja Kohwagner-Nikolai und Alfred Hagemann, Leiter des Bereichs Geschichte des Ortes in der Stiftung Humboldt Forum.Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts WIRKSAM statt, das in zehn verschiedenen Museen Deutschlands beispielhaft Hohenzollern-Frauen in den Fokus rückt.

Beteiligte

Dr. Tanja Kohwagner-Nikolai studierte Kunstgeschichte in München, Augsburg und Erlangen und schloss 2005 ihre Promotion zum Thema Mittelalterliche Bildstickereien ab. Sie arbeitete über ein Jahrzehnt an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften an der Edition mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Inschriften. Parallel lehrte sie an den Universitäten Bamberg und München, untersuchte in einem DFG-Projekt die Bamberger Kaisergewänder und leitete ein bavarikon-Projekt zu diesem Thema. Sie war Kuratorin am Markgräflichen Opernhaus Bayreuth und ist seit 2023 Museumsreferentin bei der Bayerischen Schlösserverwaltung.

Alina Vimbai Strähler ist in Duisburg geboren und aufgewachsen. Sie studierte Schauspiel an der Zürcher Hochschule der Künste und der New York University. Sie ist Stipendiatin des Zürcher Theatervereins und hatte bereits während des Studiums erste Engagements am Zürcher Schauspielhaus und am Schauspiel Frankfurt. Nach ihrem Abschluss war sie fest am Theater Konstanz, am Luzerner Theater und am Grips Theater engagiert. 2018 wurde sie mit der Arbeit White Out von Alexander Giesche zum Schweizer Theatertreffen eingeladen. Seit 2021 gehört sie fest zum Ensemble der Schaubühne in Berlin.

Dr. Alfred Hagemann ist Leiter des Bereichs Geschichte des Ortes der Stiftung Humboldt Forum. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Architektur- und Kulturgeschichte des Berliner Hofes im 18. Jahrhundert, historische Frauenforschung und die staatliche Selbstdarstellung der DDR. Der Kunsthistoriker hat in den letzten fünfzehn Jahren eine Reihe kulturhistorischer Ausstellungen zur Geschichte Preußens und der DDR in Berlin und Potsdam kuratiert.

- 8 EUR / ermäßigt 4 EUR

- Bitte buchen Sie Ihr Ticket vorab online oder an der Kasse im Foyer.

- ab 14 Jahre

- Deutsch

- Saal 3, EG

- Teil von: ORTS-Termin

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Event organiser

Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss

Total: XX.XX

Info

Location:

Humboldt Forum, Schloßplatz, Berlin, DE