La Vie En Rose ist eine Gruppenausstellung, kuratiert von Luisa Catucci in Zusammenarbeit mit Mario Bermel, und die erste Präsentation unter dem neuen Namen Luisa Catucci Contemporary. Sie markiert den Übergang von einer konventionellen Galerie zu einer erweiterten Plattform, die in Ausstellungen, langfristigen künstlerischen Beziehungen und kollektivem Austausch verwurzelt ist.
Mit Arbeiten von Maike Freess, Barbara Boekelman, Mana Urakami und Clara Tournay entfaltet sich die Ausstellung um die Präsenz von Pink – nicht als dekoratives Motiv, sondern als leiser, beharrlicher Puls. Historisch von wechselnden Bedeutungen geprägt, von spiritueller Verkörperung über Rokoko-Exzess bis hin zur geschlechtlichen Zuschreibung, wird Pink hier als Träger von Resilienz und gelebter Stärke neu verortet.
In Zeichnung, Malerei, Skulptur, Fotografie und Stickerei erscheint Pink als Spur, Reflex, Unterbrechung oder feine Setzung – es vereint Zartheit und Kraft im selben Atemzug. Der Titel verweist auf Édith Piafs La Vie En Rose und evoziert weniger romantische Verklärung als vielmehr eine durch Entbehrung und Überleben geformte Ausdauer. Dieser Unterton des Übergangs spiegelt sich sowohl institutionell als auch persönlich wider – in der Entwicklung der Galerie ebenso wie im Umzug Bermels von
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La Vie En Rose ist eine Gruppenausstellung, kuratiert von Luisa Catucci in Zusammenarbeit mit Mario Bermel, und die erste Präsentation unter dem neuen Namen Luisa Catucci Contemporary. Sie markiert den Übergang von einer konventionellen Galerie zu einer erweiterten Plattform, die in Ausstellungen, langfristigen künstlerischen Beziehungen und kollektivem Austausch verwurzelt ist.
Mit Arbeiten von Maike Freess, Barbara Boekelman, Mana Urakami und Clara Tournay entfaltet sich die Ausstellung um die Präsenz von Pink – nicht als dekoratives Motiv, sondern als leiser, beharrlicher Puls. Historisch von wechselnden Bedeutungen geprägt, von spiritueller Verkörperung über Rokoko-Exzess bis hin zur geschlechtlichen Zuschreibung, wird Pink hier als Träger von Resilienz und gelebter Stärke neu verortet.
In Zeichnung, Malerei, Skulptur, Fotografie und Stickerei erscheint Pink als Spur, Reflex, Unterbrechung oder feine Setzung – es vereint Zartheit und Kraft im selben Atemzug. Der Titel verweist auf Édith Piafs La Vie En Rose und evoziert weniger romantische Verklärung als vielmehr eine durch Entbehrung und Überleben geformte Ausdauer. Dieser Unterton des Übergangs spiegelt sich sowohl institutionell als auch persönlich wider – in der Entwicklung der Galerie ebenso wie im Umzug Bermels von Berlin nach Paris.
Körper lösen sich auf und formieren sich neu, Figuration entsteht aus Abstraktion, Materialien bewegen sich zwischen organisch und industriell, Fotografien werden durch Fäden behutsam reanimiert. Pink erscheint als Präsenz statt als Behauptung – als Feld, in dem Stärke ohne Spektakel existiert und Resilienz leise fortbesteht.
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