Am längsten Tag des Jahres, dem 21. Juni, der in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt, erklingt Sole blu erstmals öffentlich: eine musikalische Neuinterpretation des Sonnengesangs des heiligen Franziskus von Assisi, verbunden mit dem Bilderzyklus Cantus Firmus, komponiert und auffgeführt von Jütz (Isa Kurz, Philipp Moll, Daniel Woodtli), Take Three (Sally Jo Rüedi, Tobias Rüedi, Daniel Woodtli) mit dem Chor Rheinstimmen (Leitung: Reiner Schnieder-Waterberg)
Ausgangspunkt dieses Projekts ist die künstlerische Ausstattung der Franziskanerkirche durch den Solothurner Künstler Jörg Mollet. Als er vor rund 30 Jahren die frisch renovierte Kirche erstmals betrat, nahm er – so seine eigenen Worte – „schwebende blaue Klänge“ wahr. Inspiriert von der Basilika San Francesco in Assisi entwickelte er daraufhin den Zyklus Cantus Firmus, eine bildnerische Umsetzung des Sonnengesangs, die den Kirchenraum bis heute prägt.
Sole blu greift diesen visuellen und spirituellen Resonanzraum auf und übersetzt ihn in Musik. Das Werk besticht durch eine ausgeprägte klangliche und stilistische Vielfalt: Neo-alpine Folklore begegnet Jazz und klassischer Musik in einer ebenso sensiblen wie überraschenden Verschmelzung von Vertrautem und Fremdem.
Die aussergewöhnliche Instrumentierung – darunter
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Am längsten Tag des Jahres, dem 21. Juni, der in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt, erklingt Sole blu erstmals öffentlich: eine musikalische Neuinterpretation des Sonnengesangs des heiligen Franziskus von Assisi, verbunden mit dem Bilderzyklus Cantus Firmus, komponiert und auffgeführt von Jütz (Isa Kurz, Philipp Moll, Daniel Woodtli), Take Three (Sally Jo Rüedi, Tobias Rüedi, Daniel Woodtli) mit dem Chor Rheinstimmen (Leitung: Reiner Schnieder-Waterberg)
Ausgangspunkt dieses Projekts ist die künstlerische Ausstattung der Franziskanerkirche durch den Solothurner Künstler Jörg Mollet. Als er vor rund 30 Jahren die frisch renovierte Kirche erstmals betrat, nahm er – so seine eigenen Worte – „schwebende blaue Klänge“ wahr. Inspiriert von der Basilika San Francesco in Assisi entwickelte er daraufhin den Zyklus Cantus Firmus, eine bildnerische Umsetzung des Sonnengesangs, die den Kirchenraum bis heute prägt.
Sole blu greift diesen visuellen und spirituellen Resonanzraum auf und übersetzt ihn in Musik. Das Werk besticht durch eine ausgeprägte klangliche und stilistische Vielfalt: Neo-alpine Folklore begegnet Jazz und klassischer Musik in einer ebenso sensiblen wie überraschenden Verschmelzung von Vertrautem und Fremdem.
Die aussergewöhnliche Instrumentierung – darunter Flügelhorn, Shrutibox, Akkordeon, Hackbrett, Orgel, Kontrabass und Marimba – schafft ein vielschichtiges Klangspektrum. Ergänzt und getragen wird dieses durch den warmen, strahlenden Chorklang der Rheinstimmen.
Sole blu ist mehr als ein Konzert: ein immersives Klangerlebnis im Surround-Sound, das Bild, Raum und Musik zu einer kontemplativen Gesamterfahrung verbindet.
Das Projekt wird unterstützt durch: Fondation Claude et Giuliana, Swisslos Kanton Solothurn, Däster-Schild Stiftung, B.K. Atlantis Stiftung, Stadt Solothurn, Christkatholische Kirchgemeinde Solothurn
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