Die Gen Z kennt ihn als «Cateen», den hippen YouTuber und Katzenfreund mit mehr als 1,5 Millionen Follower*innen. Hinter dem Social-Media-Star, dessen kunstvolle Clips über 200 Millionen Mal aufgerufen wurden, steckt der 1995 geborene japanische Pianist Hayato Sumino. Den kann man sogar live im Konzertsaal erleben, jetzt erstmals auch bei Lucerne Festival. Und staunen, was er am Klavier so alles draufhat. Sumino schreckt nicht einmal vor den grössten virtuosen Anforderungen zurück, etwa vor den Exzessen in Guido Agostis Klaviertranskription von Igor Strawinskys Feuervogel. Wichtiger ist ihm allerdings die Programmidee: Sein Luzerner Debut hat er rund um Frédéric Chopin aufgebaut. Er verschränkt dabei Chopin-Stücke mit eigenen Kompositionen im Stil der Neoklassik und mit Improvisationen; dazu kommen Werke von Thomas Adès und Camille Saint-Saëns, die sich bestens in den «Chopin Orbit» fügen. Die Teenies und Twens stürmen Suminos Konzerte — kein Wunder, dass er gerade den Publikumspreis des «Opus Klassik» erhielt. Aber Sumino ist mehr als ein Medienphänomen: Er hat sich bei Jean-Marc Luisada den letzten Schliff geholt und auch am Pariser IRCAM studiert.
Mitwirkende:
Programm:
«Chopin Orbit»
Frédéric Chopin (1810–1849)
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Die Gen Z kennt ihn als «Cateen», den hippen YouTuber und Katzenfreund mit mehr als 1,5 Millionen Follower*innen. Hinter dem Social-Media-Star, dessen kunstvolle Clips über 200 Millionen Mal aufgerufen wurden, steckt der 1995 geborene japanische Pianist Hayato Sumino. Den kann man sogar live im Konzertsaal erleben, jetzt erstmals auch bei Lucerne Festival. Und staunen, was er am Klavier so alles draufhat. Sumino schreckt nicht einmal vor den grössten virtuosen Anforderungen zurück, etwa vor den Exzessen in Guido Agostis Klaviertranskription von Igor Strawinskys Feuervogel. Wichtiger ist ihm allerdings die Programmidee: Sein Luzerner Debut hat er rund um Frédéric Chopin aufgebaut. Er verschränkt dabei Chopin-Stücke mit eigenen Kompositionen im Stil der Neoklassik und mit Improvisationen; dazu kommen Werke von Thomas Adès und Camille Saint-Saëns, die sich bestens in den «Chopin Orbit» fügen. Die Teenies und Twens stürmen Suminos Konzerte — kein Wunder, dass er gerade den Publikumspreis des «Opus Klassik» erhielt. Aber Sumino ist mehr als ein Medienphänomen: Er hat sich bei Jean-Marc Luisada den letzten Schliff geholt und auch am Pariser IRCAM studiert.
Mitwirkende:
Programm:
«Chopin Orbit»
Frédéric Chopin (1810–1849)
Scherzo Nr. 1 h-Moll op. 20
Etüde As-Dur op. 25 Nr. 1
Hayato Sumino (*1995)
Lydian Harp
Raindrop Postlude
Frédéric Chopin (1810–1849)
Klaviersonate Nr. 2 b-Moll op. 35
Camille Saint-Saëns (1835–1921)
Danse macabre op. 40
Frédéric Chopin (1810–1849)
Mazurka a-Moll op. 59 Nr. 1
Mazurka As-Dur op. 59 Nr. 2
Mazurka fis-Moll op. 59 Nr. 3
Thomas Adès (*1971)
Mazurka op. 27 Nr. 2
Frédéric Chopin (1810–1849)
Etüde Ges-Dur Op. 10 Nr. 5
Hayato Sumino (*1995)
White Keys
Imaginary Polonaise
Improvisation über das Ostinato aus Frédéric Chopins Berceuse Des-Dur op. 57
Frédéric Chopin (1810–1849)
Etüde a-Moll op. 25 Nr. 11
Igor Strawinsky (1882–1971)
Danse infernale, Berceuse und Finale aus dem Ballett Der Feuervogel, für Klavier bearbeitet von Guido Agosti
Pause um ca. 20.25 Uhr
Konzertende gegen 21.45 Uhr
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