Ein Klassiker – minimalistisch, expressiv und radikal neu interpretiert
Marco Goeckes Neuinterpretation des Ballettklassikers ‹Der Nussknacker› führt weit weg von glitzernder Weihnachtsnostalgie. Mit seiner unverwechselbaren Handschrift betont Goecke die skurrilen, phantasievollen und psychologisch vielschichtigen Elemente von E.T.A. Hoffmanns Kunstmärchen ‹Nussknacker und Mäusekönig› und öffnet eine Welt, in der Traum und Wirklichkeit unmerklich ineinanderfliessen.
Fritz und Marie erleben diesen Weihnachtsabend aus ihrer eigenen, unverstellten kindlichen Perspektive – begleitet von Pate Drosselmeier, dem geheimnisvollen Grenzgänger zwischen Realität und Phantasie. Mit Zinnsoldaten, Puppen und anderen Figuren tauchen sie ungebremst in ihre Gedankenwelten ein und erleben Freude, Glück, Enttäuschungen sowie das Zerfallen von Dingen und Beziehungen.
Musikalisch liegt der Fokus auf Tschaikowskis Originalpartitur, durch die der Basler Dirigent Thomas Herzog das Sinfonieorchester Basel führt. Sein künstlerischer Ansatz legt ursprüngliche Facetten und selten gespielte Tempi dieser raffinierten Komposition frei – von der schwebenden Leichtigkeit des ‹Blumenwalzers› bis zu den glitzernden Celesta-Klängen im ‹Tanz der Zuckerfee›.
Goeckes ‹Nussknacker› erzählt von Sehnsucht und Wundern,
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Ein Klassiker – minimalistisch, expressiv und radikal neu interpretiert
Marco Goeckes Neuinterpretation des Ballettklassikers ‹Der Nussknacker› führt weit weg von glitzernder Weihnachtsnostalgie. Mit seiner unverwechselbaren Handschrift betont Goecke die skurrilen, phantasievollen und psychologisch vielschichtigen Elemente von E.T.A. Hoffmanns Kunstmärchen ‹Nussknacker und Mäusekönig› und öffnet eine Welt, in der Traum und Wirklichkeit unmerklich ineinanderfliessen.
Fritz und Marie erleben diesen Weihnachtsabend aus ihrer eigenen, unverstellten kindlichen Perspektive – begleitet von Pate Drosselmeier, dem geheimnisvollen Grenzgänger zwischen Realität und Phantasie. Mit Zinnsoldaten, Puppen und anderen Figuren tauchen sie ungebremst in ihre Gedankenwelten ein und erleben Freude, Glück, Enttäuschungen sowie das Zerfallen von Dingen und Beziehungen.
Musikalisch liegt der Fokus auf Tschaikowskis Originalpartitur, durch die der Basler Dirigent Thomas Herzog das Sinfonieorchester Basel führt. Sein künstlerischer Ansatz legt ursprüngliche Facetten und selten gespielte Tempi dieser raffinierten Komposition frei – von der schwebenden Leichtigkeit des ‹Blumenwalzers› bis zu den glitzernden Celesta-Klängen im ‹Tanz der Zuckerfee›.
Goeckes ‹Nussknacker› erzählt von Sehnsucht und Wundern, aber auch von den Schatten jenseits der Kinderwelt. Was geschieht in der Welt der Erwachsenen – überwiegen Dunkelheit, Krieg und Zerstörung? Oder war am Ende alles nur ein Traum? Vielleicht aber kündigt sich in diesem Schwebezustand bereits ein leiser Neuanfang an.
Künstlerisches Team:
Besetzung:
- Marie – Sandra Bourdais
- Fritz, Maries Bruder – Louis Steinmetz
- Der alte Nussknacker – Jamal Uhlmann
- Der neue Nussknacker – Nikita Zdravkovic
- Drosselmeier – Michelangelo Chelucci
- König der Ratten – Rosario Guerra
- Der Fuchs – Parker Gamble
- Die Zuckerfee – Giada Zanotti
- Die Schneekönigin – Ana Paula Camargo
- Zwei Puppen – Elliana Mannella, Rachelle Anaïs Scott
- Puppen- und Zuckerwelt – Feiza Bessard, Eva Blunno, Ana Paula Camargo, Lydia Caruso, Michelangelo Chelucci, Filippo Ferrari, Dayne Florence, Parker Gamble, Maurus Gauthier, Rosario Guerra, Chisato Ide, Carlos Kerr Jr., David Lagerqvist, Elliana Mannella, Floris Puts, Anthony Ramiandrisoa, Rachelle Anaïs Scott, Verónica Segovia, Louis Steinmetz, Jamal Uhlmann, Mariana Vieira, Lisa Van Cauwenbergh, Cheng-An Wu, Giada Zanotti, Nikita Zdravkovic
- Erasmus-Studentinnen – Julie L. Bjelke, Sanne Vree
- Ballett Basel
- Sinfonieorchester Basel
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