Graphic Novels über den Zweiten Weltkrieg und die NS-Terrorherrschaft erfahren seit den 1980er Jahren wachsende Aufmerksamkeit – zahlreiche Publikationen und Vermittlungsprojekte zeugen von der Relevanz dieses Mediums für die Erinnerungskultur. Vor diesem Hintergrund veranstaltet das Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung (BIK) in Kooperation mit der Universität Graz, dem vorarlberg museum, dem Literaturhaus Vorarlberg und dem Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim die Tagung „Gezeichnet. Kriegsfolgen in Graphic Novels“. Ziel der interdisziplinären Veranstaltung ist es, historische Grundlagen und Ansprüche der Vermittlung von NS-Zeit und Nachkriegsfolgen anhand künstlerischer Formate zu thematisieren – sowie die Grenzen und Potenziale der Graphic Novel für die Vermittlung (transgenerationaler) Kriegserfahrungen zu reflektieren.