Am 1. Dezember 2023 verlässt Jeanne Spaeter Bern und begibt sich in eine Stadt, die sie nicht kennt und in der niemand sie kennt. Sie nimmt nichts weiter mit als eine Plastiktüte, in der sich drei Unterhosen und das von ihr verfasste „Friteuse“-Protokoll befinden. Ziel des Protokolls? In fünf Schritten die Identität von JS vollständig zu dekonstruieren und neu wieder aufzubauen. Wie? Indem sie für sechs Monate nach Brüssel geht, um Pommes zu verkaufen.
Dieses soziologische Langzeitexperiment wird vollständig durch Tonaufnahmen, Texte, Fotos und eine Sammlung von Objekten dokumentiert. Für «Friteuse» öffnet die Performerin Jeanne Spaeter einmal mehr ihr multimediales Archiv und führt das Publikum durch einen schwindelerregenden Balanceakt zwischen Eigenem und Fremdem, zwischen Realität und Fiktion. Nach ihrer ersten Performance «Love under Contract», welche die gesellschaftlichen Normen und Konventionen um Liebe und Partnerschaft erforschte, widmet sie sich nun dem Konzept der Identitätskonstruktion. Auf empirische und plastische Art und Weise versucht Jeanne, buchstäblich am eigenen Leib zu begreifen, wie formbar Identität ist.
Ist es möglich, Teile davon zu dekonstruieren und neu aufzubauen?
Was klebt unwiderruflich an der Haut?
Ein Experiment von und mit Jeanne Spaeter.
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Am 1. Dezember 2023 verlässt Jeanne Spaeter Bern und begibt sich in eine Stadt, die sie nicht kennt und in der niemand sie kennt. Sie nimmt nichts weiter mit als eine Plastiktüte, in der sich drei Unterhosen und das von ihr verfasste „Friteuse“-Protokoll befinden. Ziel des Protokolls? In fünf Schritten die Identität von JS vollständig zu dekonstruieren und neu wieder aufzubauen. Wie? Indem sie für sechs Monate nach Brüssel geht, um Pommes zu verkaufen.
Dieses soziologische Langzeitexperiment wird vollständig durch Tonaufnahmen, Texte, Fotos und eine Sammlung von Objekten dokumentiert. Für «Friteuse» öffnet die Performerin Jeanne Spaeter einmal mehr ihr multimediales Archiv und führt das Publikum durch einen schwindelerregenden Balanceakt zwischen Eigenem und Fremdem, zwischen Realität und Fiktion. Nach ihrer ersten Performance «Love under Contract», welche die gesellschaftlichen Normen und Konventionen um Liebe und Partnerschaft erforschte, widmet sie sich nun dem Konzept der Identitätskonstruktion. Auf empirische und plastische Art und Weise versucht Jeanne, buchstäblich am eigenen Leib zu begreifen, wie formbar Identität ist.
Ist es möglich, Teile davon zu dekonstruieren und neu aufzubauen?
Was klebt unwiderruflich an der Haut?
Ein Experiment von und mit Jeanne Spaeter. Inszenierung/Performance: Nicolas Perrochet. Dramaturgie: Lea Tarral. Bühne: Marion Menan. Kostüme: Cornélius Spaeter. Licht: Lola Rosarot. Ton: Sophie Conus. Technik: Molham Al Sidawi. Grafik: Studio Pique-nique. Fotos: Igor Amasky. Produktion: Administration des Affaires Amoureuses. Koproduktion: Les Créatives Genf. Sprache: Englisch. Dauer: 100 Minuten.
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