Melancholisch-humorvoll wird über den Bau von «Wo-wo-Wohnungen», rechtmässigen Besitz und Biodiversität gestritten. Ein über hundertjähriges Theaterstück, das viel über die Zeit verrät, in der wir selber leben und streiten.
Wunderschön blüht der Kirschgarten, erinnert an eine vergangene Zeit und verspricht eine verheissungsvolle Zukunft, überdeckt aber mit seinen Farben und seinem Duft das Bewusstsein für die Gegenwart. Denn, als die Besitzerin nach Jahren auf den Gutshof ihrer Kindheit zurückkehrt, sind die Verhältnisse im Wandel. Das Alte ist bereits verschwunden, das Neue jedoch hat noch nicht in eine Form gefunden.
Der Kirschgarten soll versteigert werden und die Gesellschaft, die sich auf dem Hof zusammenfindet, müht sich mit Sehnsucht und Einsamkeit, mit Vorfreude und Verlustängsten ab, mit der Hoffnung auf einen und der Angst vor einem Umbruch. Das führt zu absurden, teils tragischen, teils komischen Missverständnissen und Widersprüchen, zu Rebellion und Verdrängung.
Im Versuch, herauszufinden, was eine gespaltene Gesellschaft noch verbindet, ergründet Tschechow in diesem Stück das, was sie trennt und sagt selbst darüber: »Es ist kein Drama geworden, sondern eine Komödie, stellenweise sogar eine Farce«.
Spiel: Mona Petri, Doris Schefer & Antonio da Silva
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Melancholisch-humorvoll wird über den Bau von «Wo-wo-Wohnungen», rechtmässigen Besitz und Biodiversität gestritten. Ein über hundertjähriges Theaterstück, das viel über die Zeit verrät, in der wir selber leben und streiten.
Wunderschön blüht der Kirschgarten, erinnert an eine vergangene Zeit und verspricht eine verheissungsvolle Zukunft, überdeckt aber mit seinen Farben und seinem Duft das Bewusstsein für die Gegenwart. Denn, als die Besitzerin nach Jahren auf den Gutshof ihrer Kindheit zurückkehrt, sind die Verhältnisse im Wandel. Das Alte ist bereits verschwunden, das Neue jedoch hat noch nicht in eine Form gefunden.
Der Kirschgarten soll versteigert werden und die Gesellschaft, die sich auf dem Hof zusammenfindet, müht sich mit Sehnsucht und Einsamkeit, mit Vorfreude und Verlustängsten ab, mit der Hoffnung auf einen und der Angst vor einem Umbruch. Das führt zu absurden, teils tragischen, teils komischen Missverständnissen und Widersprüchen, zu Rebellion und Verdrängung.
Im Versuch, herauszufinden, was eine gespaltene Gesellschaft noch verbindet, ergründet Tschechow in diesem Stück das, was sie trennt und sagt selbst darüber: »Es ist kein Drama geworden, sondern eine Komödie, stellenweise sogar eine Farce«.
Spiel: Mona Petri, Doris Schefer & Antonio da Silva
Regie: Mara Gyr
Mitarbeit Regie: Jordi Vilardaga
Regieassistenz: Judith Kolb
Fassung: Mara Gyr & Jordi Vilardaga
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