Einer geht auf das Fundbüro und gibt sich selbst ab. Er stellt sich in ein Regal voller vergessener und verlorener Dinge.
Zwischen verstaubten Radios, eingerosteten Werkzeugen, Kuscheltieren, kaputten Uhren und Metronomen, abseits des Takts der Aussenwelt, entsteht ein Mikrokosmos der Verlorenheit - Ein Theater der verlorenen Gegenstände.
Das Fundbüro wird zum Ort des leisen Widerstands gegen die Überforderung und Erschöpfung unserer Zeit. Die Gegenstände beginnen ein Eigenleben zu führen. Ein altes UKW Radio sendet bruchstückhafte Nachrichten - Musik erklingt - Erinnerungen aus einer verlorenen Welt. Wo hat sich die Hoffnung in all dem versteckt? Sitzt sie auch im Fundbüro?