Am Samstag, 28. Februar 2026 um 19:30 Uhr, laden wir Sie herzlich ein zu einer Dialog-Lesung mit Kommentar als Hommage an Samuel Beckett (1906-1989)
Es lesen Heiko Strech (Konzept, Text) und Berit Griebenow
Piano: Martin Kunz a.G.
Zwei Männer in abgetragener Kleidung, mit Melonen-Hüten auf dem Kopf wie Charlie Chaplin oder Laurel und Hardy, stehen an einer Wegkreuzung im Niemandsland. Was tun Wladimir und Estragon? Sie warten - im Theaterstück «Warten auf Godot» des irischen Dichters Samuel Beckett. Dauernd wollen die beiden Männer gehen – und warten weiter. Auf jemanden, der offenbar nie kommt.
Aber seltsam, auch wir Zuschauende können nicht anders: Gespannt warten wir mit auf diesen Godot. Wie unzählige Menschen, die eines der erfolgreichsten Theaterstücke seit der Uraufführung 1953 in Paris bis heute gesehen haben. Und die Frage beisst sich fest: Wer ist dieser Godot? Etwa Gott, siehe englisch «God»? Oder der Tod? Lebenslang jedenfalls warten wir auf die grosse Unbekannte: Die Zukunft.
Beckett musste lange auf den Erfolg warten, hatte viel Prosa ohne Echo publiziert. Mit «Godot» wurde er einer der Grossen der Weltliteratur (Nobelpreis 1969), beeinflusst etwa von Franz Kafka.
Wir beschränken uns hier auf die Theaterstücke aus dem Riesenwerk Becketts, zeigen an «Endspiel»,
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Am Samstag, 28. Februar 2026 um 19:30 Uhr, laden wir Sie herzlich ein zu einer Dialog-Lesung mit Kommentar als Hommage an Samuel Beckett (1906-1989)
Es lesen Heiko Strech (Konzept, Text) und Berit Griebenow
Piano: Martin Kunz a.G.
Zwei Männer in abgetragener Kleidung, mit Melonen-Hüten auf dem Kopf wie Charlie Chaplin oder Laurel und Hardy, stehen an einer Wegkreuzung im Niemandsland. Was tun Wladimir und Estragon? Sie warten - im Theaterstück «Warten auf Godot» des irischen Dichters Samuel Beckett. Dauernd wollen die beiden Männer gehen – und warten weiter. Auf jemanden, der offenbar nie kommt.
Aber seltsam, auch wir Zuschauende können nicht anders: Gespannt warten wir mit auf diesen Godot. Wie unzählige Menschen, die eines der erfolgreichsten Theaterstücke seit der Uraufführung 1953 in Paris bis heute gesehen haben. Und die Frage beisst sich fest: Wer ist dieser Godot? Etwa Gott, siehe englisch «God»? Oder der Tod? Lebenslang jedenfalls warten wir auf die grosse Unbekannte: Die Zukunft.
Beckett musste lange auf den Erfolg warten, hatte viel Prosa ohne Echo publiziert. Mit «Godot» wurde er einer der Grossen der Weltliteratur (Nobelpreis 1969), beeinflusst etwa von Franz Kafka.
Wir beschränken uns hier auf die Theaterstücke aus dem Riesenwerk Becketts, zeigen an «Endspiel», «Glückliche Tage» oder «Das letzte Band», wie ihr Autor die dunklen Inhalte für uns überspielt – mit schwarzem Humor, Groteske, Sarkasmus, Tragikomik, absurden Sprachspielen à la Karl Valentin. Auch Slapstick-Einlagen gibt es in den Theaterstücken wie etwa von Buster Keaton, mit dem Beckett den Film «Film» drehte.
So bringen seine Existential-Clowns Spiele von seltsamer Komik und Poesie menschlichen Leids auf die Bühne.
Das LiteraTrio
Heiko Strech hat eine Schauspielausbildung, ist Germanist und Autor, Berit Griebenow arbeitet als Musikerin, Musikdozentin und Sprecherin, Martin Kunz ist Philosoph, Schriftsteller und Pianist
Atelier für Kunst und Philosophie, Albisriederstrasse 164, 8003 Zürich (Tram 3 bis Haltestelle Hubertus, zurückgehen Richtung Albisriederplatz) Datum: Samstag, 28 Februar 2026, Uhrzeit: 19:30 Uhr
Telefon: 079. 430. 97. 14 Eintritt: CHF 30.-/20.- (ermässigt)
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