Haben Sie sich auch schon gefragt, was aus Ihrem Leben geworden wäre, wenn Sie in einem anderen Land geboren wären? Nach der Lektüre von "Und vor uns die ganze Welt", dem Reisebericht von Andreas Babst, werden Sie dies definitiv tun.
Eine nepalesische Haushälterin, ein kasachischer Fischer, ein georgischer Demonstrant – anhand von Begegnungen beschreibt Andreas Babst eine aussergewöhnliche Reise in einem alten indischen Auto von Delhi über Nepal, Tibet, China, Zentralasien, Türkei bis zurück in die Schweiz.
Er verleiht den aktuellen Themen, die uns Europäer zunehmend verunsichern, ein Gesicht. Er berichtet vom Mut, für ein besseres Leben aufzubrechen, der Angst, im eigenen Land zum Fremden zu werden, den Herausforderungen, die die Erderwärmung mit sich bringt; und ermöglicht es so, die Situation in Europa aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Ein vielschichtiger und berührender Reisebericht.
Andreas Babst zog 2020 als Südasien-Korrespondent für die NZZ nach Delhi, seit 2025 ist er Korrespondent für Südostasien in Bangkok. Seine Reportagen wurden mehrfach ausgezeichnet und erschienen übersetzt im Guardian und in Le Monde.