Während das menschliche Bedürfnis nach Ordnung oft im Konflikt mit den Politiken des Alltags steht, widersprechen Dynamiken der Sicherheit schnell freiheitlichen Grundsätzen. Können Disziplin und Freiheit freundschaftlich verbunden sein? Was bedeutet es, Dingen ihren Platz zuzuweisen? In welchem Verhältnis stehen Unordnung und Raster?
Derweil kann das Einordnen auch als Einladung verstanden werden, Grenzen zu verschieben, Muster zu erkennen, und die Leerstellen zwischen den Dingen zu erforschen. «Containers Love Disorder» möchte sich solchen Überlegungen künstlerisch zuwenden und (un)geordneten Verhältnissen einen ästhetischen Kommentar widmen.