Das nächste sTruPpiG tAnZen Konzert steht vor der Tür und wir freuen uns auf:
Asmus Tietchens
Ditterich von Euler-Donnersperg
Julia Bünnagel
Harald Sack Ziegler
und Dj Zipo
Asmus Tietchens begann bereits 1965, mit einem Tonbandgerät zu experimentieren, Tapeloops aufzunehmen und zu Collagen zu verdichten. Ab 1971 kamen Synthesizer dazu. 1984 erschien auf United Dairies mit Formen letzter Hausmusik ein reguläres Industrial-Album, das erstmals Tietchens‘ primäre musikalische Interessen gültig formulierte: Geräusche werden bearbeitet, dabei mitunter bis zur Unkenntlichkeit verfremdet und in neue, ihnen adäquate Zusammenhänge gestellt. Tietchens hat vielfältigste Quellen für sein Verfahren erkundet, u.a. Wasser (Serie der Seuchengebiete, ab 1985), menschliche Stimmen (Von Mund zu Mund 1-3, 1999/2000) und manuell am Tonkopf vorbeigezogene Tonbänder (Daseinsverfehlung, 1992). Seit der Jahrtausendwende arbeitet er wieder verstärkt mit dem Synthesizer, den Tietchens jedoch nur als reine Klangquelle für seine reduktionistisch verknappten Kompositionen nutzt (Mengen-Serie, ab 2000).
Julia Bünnagel arbeitet an der Schnittstelle von Bildhauerei und Klang. In ihren Turntablism-Performances formt sie Klang wie ein plastisches Material. Aus makroskopischen Texturen verdichtet sie
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Das nächste sTruPpiG tAnZen Konzert steht vor der Tür und wir freuen uns auf:
Asmus Tietchens
Ditterich von Euler-Donnersperg
Julia Bünnagel
Harald Sack Ziegler
und Dj Zipo
Asmus Tietchens begann bereits 1965, mit einem Tonbandgerät zu experimentieren, Tapeloops aufzunehmen und zu Collagen zu verdichten. Ab 1971 kamen Synthesizer dazu. 1984 erschien auf United Dairies mit Formen letzter Hausmusik ein reguläres Industrial-Album, das erstmals Tietchens‘ primäre musikalische Interessen gültig formulierte: Geräusche werden bearbeitet, dabei mitunter bis zur Unkenntlichkeit verfremdet und in neue, ihnen adäquate Zusammenhänge gestellt. Tietchens hat vielfältigste Quellen für sein Verfahren erkundet, u.a. Wasser (Serie der Seuchengebiete, ab 1985), menschliche Stimmen (Von Mund zu Mund 1-3, 1999/2000) und manuell am Tonkopf vorbeigezogene Tonbänder (Daseinsverfehlung, 1992). Seit der Jahrtausendwende arbeitet er wieder verstärkt mit dem Synthesizer, den Tietchens jedoch nur als reine Klangquelle für seine reduktionistisch verknappten Kompositionen nutzt (Mengen-Serie, ab 2000).
Julia Bünnagel arbeitet an der Schnittstelle von Bildhauerei und Klang. In ihren Turntablism-Performances formt sie Klang wie ein plastisches Material. Aus makroskopischen Texturen verdichtet sie strukturelle Kompositionen zu experimentellen Tonlandschaften und entwickelt expansive Zustände zwischen Rauschen und pulsierenden Rhythmen. Für ihre Live-Improvisationen nutzt sie bearbeitete Schallplatten: eingesägt, lackiert oder beklebt tragen sie ihre eigenen, obskuren Geräusche in sich. Durch das Mixen dieser LPs lässt sie treibende, rhythmische Soundscapes entstehen. Der Klang bewegt sich zwischen Noise, fragmentierter Musik und lauten, dreckigen Beats.
Harald Sack Ziegler: Singer-Songwriter und Shoegazer zwischen Wingwave und Hypnose.
Harald Sack Ziegler wurde 1961 in Berlin geboren. Nach Dr. Hoch’s Konservatorium und seinem Abschluss als Diplom-Musiker an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main lebt er seit 1986 in Köln und tourt als Multiinstrumentalist durch die Welt.
Ditterich von Euler-Donnersperg ist eine eher rätselhafte Figur in der Welt des Avantgarde-Films und der Musik. Bekannt für seine Beiträge zur Underground-Kunstszene, insbesondere in Deutschland, ist er ein vielseitiger Filmemacher, Musiker und Multimedia-Künstler. Seine Arbeit zeichnet sich häufig durch experimentelle Ansätze und unkonventionelle Erzähltechniken aus. Eines seiner bemerkenswerten Werke ist „Electric Buddhas“, ein Film, der sich mit abstrakter visueller Kunst und nicht-linearen Erzählstrukturen beschäftigt. Trotz seines Einflusses in Nischenkreisen hat von Euler-Donnersperg keine Mainstream-Preise oder weit verbreitete Anerkennung erhalten und bleibt eine Kultfigur in alternativen Künstlergemeinschaften.
Kulturausbesserungswerk Opladen, Café, am 4. April 2026 – Anfang um 20 Uhr!
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