Vom 12. bis 29. April 2026 findet in Wien die dritte Ausgabe des Festivals FREMDE ERDE – Festival Verfemte Musik statt. Das von VIVA LA CLASSICA! initiierte Festival widmet sich Komponistinnen und Komponisten, deren Werke während der NS-Zeit verfolgt, verboten oder vergessen wurden.
Eröffnet wird das Festival am 12. April im Volkstheater mit dem Festakt „Demokratie braucht Widerspruch“. Die Festrede hält der deutsch-französische Publizist und Philosoph Michel Friedman. Im Rahmen der Eröffnung erklingt außerdem eine Uraufführung eines Werkes von Hans Winterberg, dessen Geburtstag sich 2026 zum 125. Mal jährt.
Das Programm verbindet Konzerte, Literatur und Film und bringt zahlreiche selten gespielte Werke sowie mehrere Erst- und Uraufführungen nach Wien. Zu den Höhepunkten zählen:
– das Konzert „Unvergänglichkeit“ mit Musiker des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien (16. April)
– Hanns Eislers „Hollywood Songbook“ mit Bariton Günter Haumer (18. April)
– ein Abend über verfemte Komponistinnen mit Lesung von Ruth Cerha (23. April)
– ein Kabarettprogramm zum jüdischen Kabarett der Zwischenkriegszeit (24. April)
– das Abschlusskonzert mit dem Polnischen Radio Orchester Warschau unter Michał Nesterowicz mit Werken von Władysław Szpilman, Alexander Zemlinsky und Mieczysław
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Vom 12. bis 29. April 2026 findet in Wien die dritte Ausgabe des Festivals FREMDE ERDE – Festival Verfemte Musik statt. Das von VIVA LA CLASSICA! initiierte Festival widmet sich Komponistinnen und Komponisten, deren Werke während der NS-Zeit verfolgt, verboten oder vergessen wurden.
Eröffnet wird das Festival am 12. April im Volkstheater mit dem Festakt „Demokratie braucht Widerspruch“. Die Festrede hält der deutsch-französische Publizist und Philosoph Michel Friedman. Im Rahmen der Eröffnung erklingt außerdem eine Uraufführung eines Werkes von Hans Winterberg, dessen Geburtstag sich 2026 zum 125. Mal jährt.
Das Programm verbindet Konzerte, Literatur und Film und bringt zahlreiche selten gespielte Werke sowie mehrere Erst- und Uraufführungen nach Wien. Zu den Höhepunkten zählen:
– das Konzert „Unvergänglichkeit“ mit Musiker des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien (16. April)
– Hanns Eislers „Hollywood Songbook“ mit Bariton Günter Haumer (18. April)
– ein Abend über verfemte Komponistinnen mit Lesung von Ruth Cerha (23. April)
– ein Kabarettprogramm zum jüdischen Kabarett der Zwischenkriegszeit (24. April)
– das Abschlusskonzert mit dem Polnischen Radio Orchester Warschau unter Michał Nesterowicz mit Werken von Władysław Szpilman, Alexander Zemlinsky und Mieczysław Weinberg (29. April)
Zum Rahmenprogramm gehören außerdem eine Filmpremiere der Oper „Fremde Erde“ von Karol Rathaus, Workshops mit Thomas Hampson sowie eine Ausstellung zum Jubiläum des Exilarte Zentrums der mdw.
Das Festival wird in Kooperation mit dem Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies, der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, PEN Austria, Neubau erinnert und dem Exilarte Zentrum der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien veranstaltet.
INFOS: www.vivalaclassica.com
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