Sebastian Krähenbühl, der mit Krähenbühl & Co. eine eigene Marke für technisch verspielte, intensive Theaterabende mit schrägen Stoffen und einer klaren künstlerischen Haltung geschaffen hat, findet auch für «Die Zertrennlichen» einen ganz eigenen Zugang: Zusammen mit Malika Khatir lässt er zwei Erwachsene die Geschichte um eine Freundschaft zwischen zwei Kindern erinnern, die sich aus den Fenstern gegenüberliegender Hochhäuser kennenlernen. Romain wächst in einer Welt der Abwesenheit auf, Sabah in einer Familie, die von Migrationserfahrung, Zusammenhalt und gesellschaftlichem Druck geprägt ist. In ihrer gemeinsamen Fantasie erfinden sich die Kinder eine eigene Sprache, eigene Bilder und Rituale. Poesie ist dabei kein Rückzug, sondern eine Form des Widerstands gegen rassistische Zuschreibungen, soziale Spannungen und Gewalt und eröffnet einen Raum, in dem Nähe möglich wird, bevor sie von der Erwachsenenwelt zerstört wird. Wo der preisgekrönte Text von Fabrice Melquiot fragmentiert bleibt, ergänzt Bewegung das Spiel und gestaltet den erinnerten Raum mit. Berührend und kraftvoll.
Sprache:
Deutsch
Altersempfehlung:
ab 12 Jahren
Mit: Malika Khatir & Sebastian Krähenbühl.
Choreografie: Tina Beyeler.
Bühne: Chasper Bertschinger.
Musik: Astride
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Sebastian Krähenbühl, der mit Krähenbühl & Co. eine eigene Marke für technisch verspielte, intensive Theaterabende mit schrägen Stoffen und einer klaren künstlerischen Haltung geschaffen hat, findet auch für «Die Zertrennlichen» einen ganz eigenen Zugang: Zusammen mit Malika Khatir lässt er zwei Erwachsene die Geschichte um eine Freundschaft zwischen zwei Kindern erinnern, die sich aus den Fenstern gegenüberliegender Hochhäuser kennenlernen. Romain wächst in einer Welt der Abwesenheit auf, Sabah in einer Familie, die von Migrationserfahrung, Zusammenhalt und gesellschaftlichem Druck geprägt ist. In ihrer gemeinsamen Fantasie erfinden sich die Kinder eine eigene Sprache, eigene Bilder und Rituale. Poesie ist dabei kein Rückzug, sondern eine Form des Widerstands gegen rassistische Zuschreibungen, soziale Spannungen und Gewalt und eröffnet einen Raum, in dem Nähe möglich wird, bevor sie von der Erwachsenenwelt zerstört wird. Wo der preisgekrönte Text von Fabrice Melquiot fragmentiert bleibt, ergänzt Bewegung das Spiel und gestaltet den erinnerten Raum mit. Berührend und kraftvoll.
Sprache:
Deutsch
Altersempfehlung:
ab 12 Jahren
Mit: Malika Khatir & Sebastian Krähenbühl.
Choreografie: Tina Beyeler.
Bühne: Chasper Bertschinger.
Musik: Astride Schlaefli.
Dramaturgie: Ann-Marie Arioli & Thomas Guglielmetti.
Koproduktion: Bühne Aarau & Theater Winterthur.
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